Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Jäger........
:bash:
Seitdem ich Tiere habe, werde ich von Jägern drangsaliert, überall in Europa.
In Wien haben sie mir meinen Hund vergiftet, leider konnte ich es nie beweisen.
:cry:
Bei München wurde ich Zeuge, wie ein Jäger den kleinen Wuff einer alten Frau vor ihren Augen erschoss, er soll "gewildert" haben. :sauer:
In Luxemburg legte ein Jäger sein Gewehr auf mich an und drohte mich zu erschiessen, wenn ich noch mal mit meinen Hunden durch den Wald gehe.
:bala:
In OÖ wurde ich von 10 Jägern mit deren Wagen "gestellt", weil ich einen "verbotenen" Weg entlang ritt.
Einen Tag später haben mir "Unbekannte" den Weidezaun durchgeschnitten und alle Pferde rausgetrieben. :thumbdown:
Im Burgenland hat ein Jäger ein Rehkitz im Garten meiner Bekannten erschossen, sie hatte es wegen einer Verletzung gepflegt. :head2wall:
Heute bekam ich meine 5. Anzeige, weil ich meine Windhunde auf einer Wiese laufen liess. (€ 70.- !) :wacko:
Also: Ich bin nicht der grösste Fan der Jägerschaft. :angel:
Welche Erfahrungen oder G`schichten mit und von Jägern habt ihr????
:buch:
hy,
is ja echt arg :wallbash:
meiner freundin hams den hund AM hof erschossen!!
nachher hat ihr stiefvater den schuldigen jäger vor
versammelter gasthausmannschaft zur rede gestellt
und... naja, eine kleine abreibung verpasst.
meiner meinung nach sind das (aber nicht alle)
nur schießwütige, minderbemittelte... :red:
naja, es gibt auch andere.
mein vater ist auch rechtsanwalt und jäger. er würde nie auf einen hund oder katze schießen.
auch mein freund macht jetzt den jagdschein, würd sowas auch nicht tun.
auch würde es keinen von beiden stören, wenn mal ein hund ohne leine vorbeiläuft.
aber leider gibt es solche "jäger" die den ruf aller jäger in den dreck ziehen. :P
lg simone
Stray_Cat
02.11.2006, 19:02
Tja ne Jägergschicht hab ich auch :)
Ich damals 12 Jahre Alt und meine große Cousine damals 15 gingen mit ihren Berner Sennen Hund ( Schreibt man so??? ) im Wald spazieren (Angeleihnt!!!)
der süsse is uns leider entwischt ist aber 10 meter vor uns stehen geblieben und wollte warten!
Hmm das war leider sein letzter Ausflug, konnte ja keiner wissen das da so ein netter Jägersmann im Baumverschlag sitzt und den Hund vor unserer Nase Abknallt! Weil er ja gewildert hat! HMHHHH .... GENAUUUUUU
Ich kann mich noch düster erinnern das die Eltern meiner Couseine den Jäger angezeigt haben weil 1tens Hund Tot, 2tens 2 Kinder 10 Meter davon entfernt??!!??? HALLOOOO??? :o
Aber was seiner Strafe war k.A
Wie gesagt noch viel zu Jung, aber wie der Chicco auf einmal umgfallen ist werd ich nie vergessen! ;O( Bin Gott sei dank nicht hingegangen sondern hab gleich mal Hilfe geholt. Konnte leider nicht mehr gerettet werden.
GiftzwergNr1
03.11.2006, 08:07
@stray_cat
ich habe auch einen berner sennenhund, die mira,
berner sennenhunde sind keine streuner, die bleiben immer in der nähe ihrer familie, es sind nun mal familienhunde, aber das stört jäger nicht, ich kenne auch so einen fall
ich habe ja in einem anderen beiterag schon einige beispiele geschrieben, weil ich eben auch nur negative erfahrunen mit jägern gemacht habe
ich bin mal zu dem jagdpächter gegangen, der für unseren eigenen wald verantwortlich ist und habe ihm gesagt, dass ich mit meinen hunden in meinem wald spazieren gehen will, wann immer ich möchte und dass ich sie nicht anleinen werde
kurz darauf bekam ich von der gemeinde eine verwarnung und wurde auf die anleinpflicht verwiesen, zum glück ohne geldstrafe, ich bin ja noch nicht erwischt worden
na klar versuchen meine hunde, eigentlich nur amigo, hasen zu jagen, aber ein pfiff und er steht neben mir und dem hasen wird nur traurig hinterher geschaut
ich jedenfalls stehe mit den 3,5 jägern in unserer 9 häusersiedlung auf kriegsfuß
trotz allem würden mich auch positive jägergeschichten hier erfreuen
gibt es welche???
ich hoffe doch noch immer auf die ausnahmen
mir fällt auch nichts positives ein. einer der jäger hier, gehört zu einer familie, die u.a. "wildbrethandel" treibt und auch dafür werbung macht. also: nicht nur kranke tiere werden dabei geschossen.
Hi!
Ich hab eine vielleicht etwas positive Geschichte.
Von einem Bekannten der Vater ist Jäger. Auf der Autobahnausfahrt wurde ein Reh angefahren. Die Polizei kam sofort (warum auch immer???). Der Jäger wurde auch verständigt. Dem Reh war leider nicht mehr zu helfen.
Auf jeden Fall kam der Jäger dann und war entsetzt. Das Reh war vollkommen von Schüssen "durchlöchert". Der Jäger fragte den Polizisten, wie oft er denn auf das Tier geschossen hat. Der Polizist meinte, das das bestimmt so 7-8 Schuss waren. Dann sagt der Jäger, der das Tier ja dann eigentlich mitnimmt, dass sie das Gulasch, das sie dort veranstaltet haben selber wegräumen können, und ist gefahren.
Dieser Jäger würde nie zum Spaß ein Tier erschießen. Er setzt sich lieber auf seinen Hochstuhl und schaut in der Morgendämmerung den Tieren zu.
lg, Wuschel
GiftzwergNr1
03.11.2006, 12:21
zu ddr-zeiten wurden aus der ganzen ddr hasen, wildschweine, rehe, hirsche und was sonst zum schießen geht in einen wald gebracht, damit zur staatsjagd, an dem so einige länder wie russland teilgenommen haben, genügend wild zum schießen da war
und auch heutzutage veranstaltete treibjagden haben doch nichts damit zu tun, den wildbestand zu kontrollieren und auf einem für den wald verträglichen level zu halten
;)
Hab`noch ne hübsche Jägergeschichte, leider aber nichts nettes @giftzwerg :D
Im vergangenen Frühjahr guckte ich zufällig aus dem Fenster und sah sowohl meine Pferde, als auch meinen Ziegen (hochträchtig) panisch auf der Koppel herumrennen. :o
Keine 50 Meter von unserem Haus entfernt sah ich 20 orangfarbene Gestalten durchs Gebüsch krallen und jede Menge Hunde, die wild umher sprangen. :o
Als ich dann die ersten Schüsse hörte, war alles klar: Die veranstalteten doch glatt ne Treibjagd auf unserem Grundstück!!!! :(
Als ich den Jäger zur Rede stellen wollte, schrie er mich nieder, ich solle sofort abhauen, sonst "haut er mir eine aufs Maul".
Stinkewütend wie ich war baute ich mich vor ihm auf, so richtig Nase an Nase, (der hat vielleicht nach Alk gestunken) und sagte: "Dann hau`mir eben eine aufs Maul!"
Und was hat dieser grosse, starke Mann mit der riesen Flinte in der Hand getan?
Nix, abgehauen ist er.
Es dauerte übrigens Stunden, bis ich meine Tiere wieder beruhigen konnte.
:(
GiftzwergNr1
03.11.2006, 17:05
@tiffany
ich geb die hoffnung nicht auf hier doch noch ein paar gute geschichten von jägern zu lesen
aber mal eine frage, was sollte denn ein jäger tun? wo sind seine rechte und wo seine pflichten
wo wird schindluder getrieben und wo ist es noch gerechtfertigt was ein jäger tut?
welche gesetze gibt es, die tiere und menschen vor jägern schützen, die sich so mächtig mit der flinte fühlen?
Uns erzählten die Nachbarn das vor einigen Jahren noch der Jäger mit laufenden Motor am Feldweg stand (gleich um die Ecke von uns) der dann losgeballert hatte - ja direkt vor dem Haus unserer Bekannten. Dort stand er also und ballerte um sich - torkelte einwenig und ballerte nochmal - kurz darauf ging ein schrei los - der Nachbarsjunge wurde von einer Kugel getroffen, zum Glück nur ein Streifschuss an der Schläfe. Die Nachbarn hatte zu große Angst den Jäger anzuzeigen. Hallo? Wenn das mein Kind gewesen wäre, den hätte ich glaube ich kastriert.
Das tat er also ein paar Jahre, bis dann die Nachbarin getroffen wurde, er zielte aber immer richtung Feld - doch ging der Schuss wohl nach hinten zu den Wohnhäusern. Meine Nachbarin wurde schwer getroffen und dann gab es echt eine Anzeige, die sogar in die zeitung kam - seidher hat sie keine ruhige Minute mehr. Sie ist hier bei uns im Dorf nicht mehr willkommen, aber sie lebt noch und der Jäger ballert hier seidem nicht mehr herum.
ok weiter....als Kind war ich mit der Volkschule am Wandertag, plötzlich hörten wir was knallen - die Lehrerin schrie panisch und wir mussten uns setzen. Ich hatte totale Angst - seidher gehe ich selten im Wald spazieren.
Ok weiter?....lieber nicht :(
Ich kenne leider auch keine guten Geschichten über Jäger, aber ich glaube trotzdem auch, dass es auch "gute" gibt.
Leider hört man meistens die schlechten Sachen, weil die guten ja bei weitem nicht so interessant sind.
Allerdings muß ich sagen, wenn das Wort Jäger in meiner Gegenwart fällt, kann mir auch schon mal was "unpassendes" rausrutschen :rolleyes:
GiftzwergNr1
04.11.2006, 12:18
heute hat mich ein beitrag in unserer tagespresse an einen vorfall vor etwa 1 jahr erinnert
damals ist ein mann in ein wirtshaus (15km von mir entfernt) gestürmt und hat bei einer bürgerversammlung um sich geschossen
dabei hat er einen rentner so schwer getroffen dass er verstorben ist
von dem rentner die frau, hat überlebt
ein junger mann etwa 34 jahre sitzt im rollstuhl
viele weitere wurden angeschossen, haben keine körperlichen, aber mit sicherheit seelische schäden davon getragen
der täter ein 39 jähriger, hat sich 1 tag später gestellt
trotz wochenlanger suchaktionen wurde die tatwaffe nicht gefunden und er schweigt über sein motiv
warum ich das schreibe, der täter ist ein jäger
und heute stand in der zeitung, dass ein anderer jäger aus diesem ort, wo das passiert ist, in seinem wald ein rentier gesichtet hatte im vergangenen sommer
damals gabs da presserummel, tv war da usw.
er hat sich jedes interview wegen dem rentier bezahlen lassen, wirklich jedes
und heute steht in der zeitung, das dieser jäger, all das geld, was dadurch zusammengekommen ist, dem mann gespendet hat, der durch die schießerei im rollstuhl sitzt
er händigt ihm zwar kein geld aus, sorgt aber dafür, dass das haus rollstuhlgerecht umgebaut werden kann
Originally posted by GiftzwergNr1@3.11.2006, 18:05 Uhr
aber mal eine frage, was sollte denn ein jäger tun? wo sind seine rechte und wo seine pflichten
wo wird schindluder getrieben und wo ist es noch gerechtfertigt was ein jäger tut?
welche gesetze gibt es, die tiere und menschen vor jägern schützen, die sich so mächtig mit der flinte fühlen?
Der Versuch einer Antwort: ;)
Ich denke, man muss sich mal die Entwicklungsgeschichte der Jäger anschauen, warum es sie- in der heutigen Form - überhaupt noch gibt.
In Zeiten, als die Menschen noch nicht sesshaft waren, hatte das Jagen primär mal den Sinn des Ernährens, in vielen Kulturen auch heute noch.
Später war es das Privileg des Adels und heute ist es zu einem Hobby in erster Linie von schiesswütigen Männern pervertiert.
Eine wirkliche Funktion hat ein Jäger nicht, auch hat das Jagen, wie es in unserer Kultur betrieben wird, weder für die Natur, noch für die Tiere irgendeinen nachvollziehbaren Sinn.
Das Jagen heute ist reiner Selbstzweck.
Die Tatsache, dass die Jäger eine immense Macht geniessen und man als Nichtjäger beinahe machtlos ist, ist dadurch begründet, dass alle politischen Instanzen und Gerichtsbarkeiten von Hobby-Jägern durchseucht sind.
(Die werden sich doch nicht selbst Gesetze verordnen, um sich ihres Sonntagsvergnügens zu berauben). :D
Das Bild des Jägers mit einer lange, harten Flinte in der Hand, wäre für Freud sicherlich das grösste Vergnügen.
:D
wikipedia sagt:
Als Jäger wird eine Person bezeichnet, die zum Zwecke der Gewinnung von Lebensmitteln (Wildbret), Pelzwerk, Jagdtrophäen auf die Jagd geht, das heißt Wild erlegt oder in Fallen fängt.
Entsprechend dem deutschen Jagdrecht wird eine Person als Jäger bezeichnet, die durch nachhaltiges Bejagen, waidgerechtes Erlegen (Töten) von Wild zum Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands beiträgt. Damit verbunden ist die gleichzeitige Pflicht des Jägers zur Hege, also der Pflege und Bewahrung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, soweit diese das Jagdrecht bestimmt.
Gesetzliche Voraussetzung zur Jagd auf Wild ist unter anderem der Besitz eines gültigen Jagdscheins, der entweder als Tages- Jahres- oder Dreijahres-Jagdschein bei der Unteren Jagdbehörde, nach den Bestehen der staatlichen Jägerprüfung und dem Nachweis einer ausreichenden Jägerhaftpflichtversicherung, gelöst werden kann. Damit wird sichergestellt, dass die Ausübung der Jagd durch den Jäger sachkundig und ordnungsgemäß betrieben werden kann. Ferner erhält der Jäger Traditionen und Kulturgut des jagdlichen Brauchtums, unter anderem durch Verwendung der Jägersprache, Bruchzeichen, Jäger-Schmuck und -Kleidung und Gebräuchen, sowie durch das Musizieren und Singen überlieferter Jagdhornstücke und Lieder.
Originally posted by kitten@4.11.2006, 17:19 Uhr
Entsprechend dem deutschen Jagdrecht wird eine Person als Jäger bezeichnet, die durch nachhaltiges Bejagen, waidgerechtes Erlegen (Töten) von Wild zum Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands beiträgt.
Wo sind dann die Luchse, Wölfe, Bären, die einst heimisch waren, warum wurden diese Arten nicht erhalten?
Der Dachs heute steht genauso vor der Ausrottung, wie früher alle Raubvögel, die heute gottseidank mittlerweile geschützt sind.....
?????
Originally posted by Tiffany@4.11.2006, 17:33 Uhr
Wo sind dann die Luchse, Wölfe, Bären, die einst heimisch waren, warum wurden diese Arten nicht erhalten?
schmecken vielleicht net so gut :D
neeee kitten:
Diese Raubtiere waren und sind den Jägern ein Dorn im Auge, weil alle Raubtiere die schlimmste Konkurrenz der Jäger sind, deswegen wurden sie schlicht eliminiert.
:rolleyes:
i weiß- war ironisch gemeint ;)
ich weiß, dass du weißt, dass ich weiß, dass es ironisch und so... :D
Ich bin zur Zeit halt nicht gut auf die Jäger zu sprechen, nach der X-Anzeige eines solchen Prachtexemplars eines echten, gestanden Mannes.
In der Beziehung kannste froh sein, dass du in der Stadt lebst....
:rolleyes:
die meisten männer haben etwas von einem jäger in sich- auch die in der stadt :D
:D
....und nehmen sie dich dort auch mit ihrer Flinte aufs Korn?
:D
nix wie platzpatronen....:lol:
........falsche Zeit, falscher Ort ?
Hastes mal mit Fallenstellern probiert?
:rolleyes:
........falsche Zeit, falscher Ort ?
Hastes mal mit Fallenstellern probiert?
:rolleyes:
*grusel*
ich könnte nie mit einem der tiere wie auch immer in eine unangenehme lage bringt....
mir reicht mein arbeitskollege, der is jäger- klassischer fall von mordgeil....
...dann kennste den Arbeitgeber meines Ex noch nicht, der flog 2 X im Jahr nach Afrika, ballerte alles nieder, liess sich mit den Tierleichen fotografieren, die Fotos hing er dann überall in seinem Zimmer auf.
DAS ist Mordgeil......
:o
GiftzwergNr1
04.11.2006, 18:55
nun stellt sich wieder die frage: was ist WAIDGERECHTES erlegen
für meine verhältnisse gibt es keine daseinsberechtigung mehr für einen jäger
es gibt wildgehege, wißt ihr wie die rehe, hirsche, wildschweine die dort gehalten, also großgefüttert werden, getötet werden, ehe sie zur verarbeitung kommen?
sie werden von einem jäger erschossen
zumindest besagt das deutsche gesetz, dass wild grundsätzlich zu erschießen ist
toll, dort sind ja zig tiere auf engstem raum, wenn die erschossen werden, da herrscht doch panik unter den tieren, sobald der erste schuß fällt
zuvor werden sie vom menschen gefüttert, die tiere fassen vertrauen und dann kommt der mensch der sich jäger nennt und knallt sie ab
guten appetit
@giftzwerg:
Du hast was vergessen, in den ehemaligen Ostblockstaaten war es hipp, auch exotische Tiere Gehegen zu halten.
Dann liess man die Bonzen einfliegen, die für einen "kleinen Aufpreis" aus sicherer Entfernung Pumas, Löwen, Tiger usw, abknallten und deren Köpfe als Trophäe mitnahmen. (Die erzählten dann, sie waren auf Safari).
:(
GiftzwergNr1
04.11.2006, 19:11
@tiffany
naja, es fällt mir ja auch so alles nur kleckerweise ein
vielleicht wäre ich noch drauf gekommen, aber gut das du es wußtest
Vielleicht ist die Schonzeit für Jäger doch bald vorbei??
Ich führe ja seit Jahren meinen Privat-Krieg und versuche das Recht der Hunde, Katzen, Meerschweinchen usw. gegen das Recht der Jäger zu behaupten.
Mal habe ich Schlachten gewonnen, aber meistens verliere ich sie, die Übermacht ist zu groß, soetwas kann jemand, der in einer Stadt wohnt, nicht wirklich nachvollziehen.
;)
Ich hab auch ein nettes Jägergschichtl:
Da ich ja am Stadtrand wohne sozusagen, net weit vom Wald weg... musste ich mich auch über so ein schießwütiges Exemplar mehr als nur ärgern...
Sandy war ja als Freigängerin mehr als nur streunern... die war ja überall im Umkreis von ein paar Kilometern... also auch im Wald...
Eines Nachts, kam ich vom weggehen nach Hause (ca. 5 Uhr morgens), sperr die Wohnungstür auf und was seh ich? Der ganze Vorraum und die Küche blutverschmiert, wie im Horrorfilm :o , ich sofort alles abgesucht, unter der Küchenbank finde ich Sandy die ein RIESEN Loch im Oberschenkel hat... ab zur Tierärztin... Operation, Medikamente, Konserven etc. etc.
FAZIT: Katze wurde angeschossen, Gott sei Dank nicht lebensgefährlich verletzt... und hat sich den ganzen Weg nach Hause, über den Gartenzaun geschliffen... :(
Ich auf die Polizei Anzeige erstattet, auf die Behörden einen Riesenaufstand gemacht, mit der Zeitung gedroht etc. Mit kam zugute das ich zu diesem Zeitpunkt noch beim Rechtsanwalt beschäftigt war.. :P Dieser hat sich sehr für mich eingesetzt und der Jäger wurde ausfindig gemacht.... in dem Revier gibts nur einen Jäger... (blöd für ihn)... mein Rechtsanwalt hat ihn bei der Verhandlung so in die Mangel genommen... (meine Katze war mit reflektierendem Halsband ausgestattet inkl. Adressanhänger, Tollwut geimpft usw.)
Der Jäger meinte er dachte es sei ein Dachs und habe deshalb geschossen... :lol: Und mein Rechtsanwalt hat ihn gefragt wieviele Dachse er denn kennt, welche mit einem leuchtenden Halsband durch den Wald wandern.... :rofl:
Im Endeffekt wurde er schuldig gesprochen, musste seine Jagdlizenz für einen gewissen Zeitraum zurücklegen, bekam noch ein Disziplinarverfahren seines Vereins aufgebrummt, ich bekam die Kosten zurück die durch die OP entstanden sind, außerdem damals noch 8.000 Schilling Wiedergutmachung...
Schuldig war er der versuchten Tötung eines Wirbeltieres, seelische Grausamkeit, verminderte Lebensfähigkeit, unterlassene Hilfeleistung, ungerechtfertiger Gebrauch einer Schusswaffe usw.
:lol: Dieser Jäger wird es sich in Zukunft überlegen noch mal auf eine Katze zu schiessen... :lol: Aber dies war nur durch meinen Rechtsanwalt möglich, der zu den Besten in unserer Stadt zählt und einen ausgezeichneten Ruf genießt und er hat mich als Mitarbeiterin sehr geschätzt... (Glück gehabt)
Und es war ein verdammt gutes Gefühl als der Richter das Urteil gefällt hat...
:cat:
Funky-Cat
05.11.2006, 10:46
Nachdem ihr euch jetzt schon seitenlang über die bösen Jäger aufwiegelt, schreib ich mal zur Abwechslung was positives über den Wirkungsbereich der Jäger.
Zur Jagd gehört nicht nur das Töten sondern auch die Hege.
Was bedeutet, dass das Wild betreut wird, seine Lebensgrundlagen gesichert, seine Entwicklung gefördert und allen Störungen entgegen gewirkt wird.
Es werden extra Biotope angelegt, um dem Wild einen möglichst angenehmen Lebensraum zu schaffen.
Aber zur Hege gehört auch der Abschuss von kranken und schwachen Tieren.
Man kann nun mal Wild schwer gesund pflegen und so werden Tiere die offensichtliche Krankheitsmerkmale aufweisen, geschossen.
Es kommt öfter als man denkt vor, dass z.B. ein dreiläufiges Reh durch die Gegend humpelt, weil es von einem Auto angefahren wurde.
Aber auch Tiere mit Durchfall, röchelnden Husten usw. sind einfach nicht behandelbar!
Man kann ein Wildtier (Reh, Hirsch...) nicht einfach einpacken und zum Tierarzt bringen!
Noch dazu sind Rehböcke dafür bekannt, in Gefangenschaft äußerst aggressiv zu reagieren!
Oder wie leiden Gämse / Füchse, die Räude haben?
Es gibt auch einen Abschussplan.
Der ist an die Brutzeiten, Tragzeiten und Zeiten der Jungenaufzucht streng angepasst.
Wenn eine Rehgeiß im Mai/Juni geschossen wird, dann muss hier hinterfragen warum das so war. Jeder verantwortungsvolle Jäger würde dies nur machen, wenn es sich hierbei um einen wirklichen Hegeabschuss handelt.
Jagd ist auch nicht nur eine Jagd nach Trophäen.
Ein äußerst wichtiger Teil ist die Fleischgewinnung.
Kein Jäger nimmt sich die Trophäe und lässt den Restkörper im Wald liegen.
Das macht niemand!!!
Das Fleisch wird entweder für den Eigengebrauch verwendet oder an Gasthäuser etc. verkauft.
Und vor allem die Jagdgegner frage ich, ob sie nie Wild essen!?
Habt ihr noch nie einen Hasen, Rehfleisch, Hirsch, Fasan... gegessen?
Bzw. esst ihr anderes Fleisch?
Kleiner Denkanstoß: Wie fühlt sich ein Wildtier, das auf der Wiese steht und vor sich hin äßt und plötzlich tot umfällt, bevor es noch den Knall des Schusses realisiert? / Wie fühlt sich ein Kalb, dass von seiner Mutter getrennt über 1000e km weit weg geführt wird, gemeinsam in einem engen LKW mit panischen Leidensgenossen, ohne Wasser. Und dann kommt es in einen kühlen Schlachthof voller Blutgeruch und Panik in der Luft. Und das Ende der Geschichte ist, dass dieses kleine Kälbchen irgendwo eingeschweißt im Supermarktregal liegt und auf einen Käufer wartet.
Jäger sind nicht nur alte 90 Järige Männchen, die halb blind und besoffen vom Auto aus auf Wild ballern.
Ja, es gibt negativ Beispiele. Aber gibt es die nicht überall???
Wenn sich ein Jäger auf seinen Hochsitz erschießt, weil er fahrlässig gehandelt hat, dann schreit ganz Österreich. Aber wie oft kommen Unfälle/Taten mit Jagdwaffen wirklich vor?
Warum schreit niemand mehr, wenn ein alkoholisierter oder drogenabhängiger Jugendlicher mit seinem Auto eine ganze Familie ausrottet? Und solche Unfälle passieren ständig!
Jagdgegner wollen gar nichts positives über die Jagd sehen. Wer was als schlecht empfindet, für den ist auch alles schlecht! Die probieren meist gar nicht die positiven Seiten zu sehen!
Ich bin froh die Jagdprüfung zu haben. Einfach schon deshalb, weil ich es schön finde, die Natur ein bisschen besser zu verstehen!
Mir hat es einen richtigen Schock versetzt, als vor kurzem ein 16jähriger zu mir sagte, dass er noch nie ein Reh in freier Wildbahn gesehen hat bzw. noch nie im Wald spazieren war!!!
Vor allem die Jugend muss aufgeklärt werden und sollte ein bisschen mehr Naturverständnis haben. Es darf nicht sein, dass teilweise sogar Erwachsene (!!!) glauben, dass der Hirsch der Papa vom Reh ist!
Und noch etwas. Letztens mussten wir einen angefahrenen Bock erlösen.
Der arme Kerl lag neben der Fahrbahn und hat sich vor Schmerzen gewunden!
Er war so mit sich und seinem Körper beschäftigt, dass er es nicht einmal mehr mitbekommen hat, dass wir uns genähert haben.
Ich möchte nicht wissen, wie lange der schon da gelegen ist. Jedenfalls sind schon einige Autos vorbei gefahren und es hat niemanden interessiert, dass da ein leidendes Tier liegt. Als wir der Polizei gemeldet hatten, dass wir den Bock erlöst haben (Bock war nicht in unserem Revier) haben die gesagt, dass sie eh schon länger wüssten, dass da ein Bock liegt. Aber niemand hat etwas unternommen! NIEMAND! Ich bin froh, in solchen Fällen "helfen" zu können.
L.G.
Funky-Cat :cat:
Gendefekt Albino-Kitz im Erzgebirge eine Attraktion - aber auch eine Gefahr?
Weißes Reh soll sterben
Sachsen droht ein neuer "Fall Bruno": Jäger und Wildtierexperten für Tötung des kleinen Bocks. Umweltministerium will ihn leben lassen.
Von Jenny Voth
Hamburg/Dresden -
Ein neues Wildtierschicksal bewegt Deutschland. Vier Monate nach dem Abschuss des Braunbären Bruno in Bayern sorgt ein kleines weißes Reh für Schlagzeilen: Jäger und Wildtierexperten plädieren für den Abschuss des kleinen Bocks im Erzgebirge, weil sein Gendefekt eine Gefahr für die Rehpopulation sei. Noch ist das weiße Kitz aus dem Hirschgrund von Jagdpächter Ralf Georgi (56) eine große Attraktion: Schulklassen haben sich schon angemeldet, um diese "Laune der Natur" zu besuchen. Was tatsächlich mit dem Albino-Reh passiert, liegt allein in den Händen des Pächters Georgi.
Dr. Günter Giese, der Präsident der sächsischen Jagdverbandes, sagt jedoch: "Ich würde das anomale Tier in meinem Revier nicht dulden. Es passt nicht in meine Vorstellung, wie Rehwild aussehen sollte." Auch Dr. Dieter Martin (60), der Leiter der Forschungsstation im Wildtierland in Vorpommern, weiß aus Erfahrung, dass die meisten Albino-Rehe normalerweise abgeschossen werden. Ein Albino schwäche die gesamte Population. Und wenn ein Jäger vermeiden will, dass sich der Gendefekt dauerhaft durch Fortpflanzung unter den Tieren festsetzt, muss das Tier getötet oder in ein separates Gehege umgesiedelt werden. Rehe haben heute keine natürlichen Feinde, wie Wolf oder Luchs, mehr, sagt Professor Heribert Hofer (46), Direktor des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Das junge Rehkitz wäre früher durch seine auffällige Farbe schnell zur Beute geworden. Heute sei es die Aufgabe des Menschen, das Tier auszusortieren.
Tatsächlich sind Albino-Rehe sehr selten: "Die Wahrscheinlichkeit, dass ein weißes Reh geboren wird, liegt weit unter einem Prozent", schätzt Diplombiologe Dieter Martin. Auch wenn das weiße Tier für Laien besonders niedlich sein mag, ist die weiße Fellfarbe eine Fehlentwicklung der Natur. Bei diesen Tieren fehlt ein Gen oder ist so verändert, dass keine Farbstoffe entwickelt werden, erklärt Martin. Das führe dazu, dass das Fell und die Hufe farblos sind. Die Nase ist rosa und die Augen rot. Die Mutation hat nicht nur äußere Folgen, sondern beeinträchtigt auch wichtige Körperfunktionen. Da auch die Iris farblos ist, sind Albinos tagblind - also besonders lichtempfindlich. Das Sonnenlicht blendet sie so stark, als wenn Menschen direkt in einen Scheinwerfer gucken.
Was das weiße Reh noch retten könnte: Aberglaube oder eine Liebhaberei. Ein Teil der Jäger ist heute immer noch abergläubisch - und schützt die weißen Rehe als "Glücksbringer vor dem Tod".
Auch Sachsens Umweltministerium forderte gestern, das kleine Reh am Leben zu lassen. Für einen Abschuss bestehe keine Notwendigkeit.
http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/02/633030.html
Wieso ist das notwendig diesen zu töten? Bei katzen werden ja auch Gendeffekte noch weitergezüchtet und es entsteht ne neue Rasse daraus, das gleich gilt auch bei Hunden oder anderen Tieren.
Originally posted by Funky-Cat@5.11.2006, 11:46 Uhr
Nachdem ihr euch jetzt schon seitenlang über die bösen Jäger aufwiegelt, schreib ich mal zur Abwechslung was positives über den Wirkungsbereich der Jäger.
Hi Funky cat,
klingt ja alles ganz toll und wunderschön: ;)
Wären da nicht meine beinahe täglichen Erfahrungen und die Erfahrungen vieler anderer auch, würde ich`s dir ja glatt abnehmen.
Erkär mir beispielsweise wie sich folgendes mit deiner idealistischen Einstellung des Jägertums vereinbaren:
Um beinahe jeden Hochstand, den ich kenne , liegt massenweise Futter für das Wild und unmittelbar daneben sehe ich regelmässig die Kadaver der erschossenen Tiere bzw. die Teile, die davon übrig sind. Ein krankes, schwachesTier?
Hätte man nicht alle natürlichen Feinde der Rehe niedergemetzelt, bräuchten sich die Jäger auch nicht um die kranken und schwachen Tiere zu kümmern.
Dein Vortrag über die Natur mag vielleicht eine Berechtigung haben, wäre unsere Natur wirklich noch intakt.
Wären die Jäger wirklich so naturverbunden wie du schreibst, warum bekämpfen sie dann mit allen Mitteln Hunde, Katzen und auch Menschen, die ihren "Jaggründen" zu Nahe kommen?
Das Beispiel mit dem verletzten Reh ist sehr repräsentativ für unsere heutige Gesellschaft, beweist mir aber nicht die Güte der Jäger.
Ich bleibe regelmässig stehen und räume die überfahrenen Katzen, Igel, Vögel usw. zumindest an den Strassenrand, ich denke ja doch, dass alle hier im Forum zumindest, ähnlich reagieren, wenn ein totes Tier auf der Strasse liegt.
Andere fahren ja hemmungslos hundert Mal drüber.....
Auch ich hab`mal einen Jäger geholt, um ein angefahrenes Reh "zu erlösen".
Vielleicht magst du eine Ausnahme sein, dies ändert aber leider nix an meinen Erfahrungen.
LG Tiff
:cat:
GiftzwergNr1
05.11.2006, 18:00
@funky_cat
wenn alle jäger so wären, würde sicher keiner hier solche bösen geschichten seiten weise schreiben
du magst recht haben, dass es ausnahmen sind, die sich nicht rühmlich verhalten als jäger, aber dafür fehlt mir der beweis, ich kenne nicht wneige jäger und jeder den ich kenne hat irgendeine unschöne geschichte am hals
auch, dass man immer die jäger schreit, wenn es nur einer war, der sich falsch verhalten hat, das ist doch normal, kennen wir alle aus der schulzeit, darum habe ich ja auf positive geschichten gedrängt, aber so richtig was tolles kam nicht
sicher tun jäger etwas gutes, wenn sie ein angefahrenes tier erlösen, irgendwo habe ich ja auch mal geschrieben, was ich mir vorstelle, was die aufgaben eines jägers sein sollten, nur mir ist leider keiner bekannt, auf den das zutrifft
tiffany hat recht, es ist überall so, dass dicht beim hochsitz die futterstellen sind
hochsitze werden exakt so aufgestellt, dass es die tiere schwer haben den jäger zu wittern, da wird genau auf windrichtungen usw. geachtet beim aufstellen, wo die seiten schön zu sein müssen, stimmts?
und fühl dich doch nicht persönlich angegriffen, es ist doch für uns auch schön zu lesen, dass du nicht dazu gehörst
Funky-Cat
06.11.2006, 09:50
@ Tiffany und Giftzwerg
Ich fühl mich ja nicht persönlich angegriffen.
Mir ist auch vollkommen bewusst, dass Theorie und Praxis immer unterschiedlich sind.
So ist es auch oft so, dass das was im Lehrbuch steht nicht immer eingehalten wird.
Ich weiß, dass es auch in der Jagd sehr viele schwarze Schafe gibt, nur will ich das nicht verallgemeinern.
Die meisten Jäger die ich kenne (und das sind auch nicht so wenige) sind eigentlich sehr verantwortungsvolle Personen.
Aber vielleicht liegt es ja daran, dass wir Kärntner so ein friedliches Volk sind! :D
Kirrungen bzw. Fütterungen werden bei uns nicht direkt beim Hochsitz aufgestellt.
In Kärnten gibt es auch einen gesetzlichen Abstand, der eingehalten werden muss.
Wieso bei euren Hochsitzen die Kadaver der Tiere liegen, verstehe ich nicht.
Abgesehen von den Innereien wird eigentlich alles mitgenommen.
Das Haupt nimmt der Jäger mit und der Rest wird wie er ist zum Wildbretthändler gebracht. Innereien werden eigentlich irgendwo in den Wald geschmissen, wo sie der Fuchs fressen kann.
Sorry, aber jeder Jäger, der Fleisch verotten lässt, wäre ein ziemlicher Idiot, da man ja auch Geld für das verkaufte Fleisch bekommt.
Sollte jetzt nicht geldgierig klingen.
Auch die Tatsache, dass die Hochsitze so aufgestellt werden, dass das Wild den Jäger nicht wittern kann, stimmt so nicht.
Abgesehen davon, dass sich der Wind ja drehen kann, dürfen (zumindest in Ktn) nur Kanzeln aufgestellt werden, die zumindest auf 3 Seiten offen sind.
Der Wind bläst da ganz schön durch. Wohnzimmerfeeling bekommt man in so einem Hochsitz nicht wirklich...
Aber ich glaube, dass es in anderen Bundesländern schon geschlossene Kanzeln gibt.
Das nur die Jäger schuld an der Ausrottung der natürlichen Feinde sind, ist auch nicht ganz richtig.
Es stimmt, dass vor vielen Jahren vieles falsch gelaufen ist.
Unbestritten sind Jäger schuld daran, dass z.B. der Bartgeier aus unseren Breiten verschwunden ist.
Aber, es hängt auch damit zusammen, dass die Menschheit einfach nicht aufgeklärt genug war.
Vor ca. 100 Jahren (oder länger) ging das Märchen um, dass Bartgeier kleine Kinder fressen und eine große Gefahr für die Bevölkerung darstellen.
Heute weiß man, dass sich Bartgeier nur von Knochen ernähren und sich nicht an lebendigen Kindern vergreifen würden. Klar, dass die "bösen" Bartgeier damals weg mussten...
Aber auch wir als einfache Menschen sind schuld am Verschwinden der Tiere.
Dadurch, dass wir uns ausbreiten und an allen möglichen und unmöglichen Stellen Häuser usw. bauen, vertreiben wir Tiere. Autobahnen hindern Tiere von A nach B zu kommen. Wo sollte hier also noch ein Bär ungestört leben können.
Es gibt in Österreich Bären. Aber eben nur da, wo sie einigermaßen ungestört sind -in Kärnten z.B. in den Karawanken.
Okay. Hab jetzt schon wieder mehr geschrieben als ich wollte...
Ich denke, dass man bei solchen Diskussionen nie auf einen grünen Zweig kommen wird, da es hier wirklich um Grundeinstellungen geht.
Aber vielleicht kann man das Gegenüber auch ein wenig verstehen lernen.
Und ich verstehe es, wenn jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat und daher nicht gut auf Jäger zu sprechen ist. Auch befürworte ich nicht das Abschießen von Hunden und Katzen. Aber ich verstehe auch einen Jäger, der auf einen wiklich wildernden Hund schießt, da ein zerfetztes Wild ein sehr trauriger Anblick ist.
L.G.
Funky-Cat :cat:
Mrs_Taylor
08.11.2006, 08:00
also bei uns sind die jäger auch "gefährlich"
die haben den hund einer freundin erschossen während sie mit ihm gassi war!
meiner meinung nach, sind die verrückt, die schießen auf alles, was sich bewegt!
;)
Heute hab`ich eine, sagen wir mal, recht amüsante Jäger-Geschichte gehört.
Also, ein Jäger in unserer Gemeinde hat sich monatelang mit der Aufzucht von Rebhühnern abgemüht, mit dem Ziel, wenn sie gross und stark sind, auszusetzen, um sie dann nach Herzenslust abballern zu können.
Er fütterte, hegte und pflegte und dann kam der grosse Tag, rund 20 Rebhühner wurden in die Freiheit entlassen.
Aber nicht lange......
Der brave Jagdhund des Jägers nämlich, brachte jedes einzelne Hühnchen wieder unversehrt nach Hause. :D
.
GiftzwergNr1
09.11.2006, 17:00
ja, das ist echt prima, der hund hat doch wohl nicht unsere beiträge gelesen :confused:
das ist wie bei dem einen der 3,5 jäger bei mir, der züchtet die fasane um sie dann von seinen jagdgenossen abknalln zu lassen, nur der hund von dem, naja, der hat angst vor allem, der bringt nichts zurück
....und die Moral von der Geschicht`, züchte keine Hühner nicht.... :D
Und habe gleichzeitig einen "guten" Hund.
:D
Ja die lieben Jäger, das ist einfach ein extra Volk. Die die ich kenne füttern zwar im Winter die Tiere, aber wenn es ums Schiessen geht sind alle gleich. Freilaufende Katzen und Hunde akzeptieren sie nicht, aber ihre eigenen Hunde dürfen frei im Wald laufen und das finde ich auch nicht richtig :thumbdown:
In unserer Verwandschaft haben wir auch einen, dem habe ich gesagt das ich mir nun eine Flinte zulege und auf Jägerjagd gehen werde. Das wäre doch auch ein schönes Hobby, oder nicht?
lg
Milli
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