Doku: Weniger essen, länger leben - mehr Gesundheit durch Kalorienrestriktion

#1
Zwar gehts hier vorwiegend um Menschen, die Kalorienrestriktion wurde aber auch an Fadenwürmern und Mäusen getestet und überall dasselbe Ergebnis: die Vergleichsgruppe mit der kalorienreduzierten Ernährung lebte wesentlich länger und gesünder, hatte logischerweise auch deutlich bessere Blutwerte etc. Mit Dinnercancelling erzielte man ähnlich gute Effekte.

Laut dieser Doku lässt sich Kalorienrestriktion sogar zur Diabetes- und Krebsprävention bzw. -bekämpfung einsetzen.

Und da unsere Samtpfoten ja dieselben Zivilisationskrankheiten wie wir Menschen bekommen können, wäre dies doch mal ein interessanter Ansatz.

https://www.youtube.com/watch?v=0RbFQtdGqSM
 
#2
Ich halte es für sehr gefährlich sowas als Gesund zu verkaufen...

Was sagt denn die Studie zu den ganzen armen Leuten in der dritten Welt die es Abendessen nicht streichen weils a Modetrend ist, sondern weils einfach nix zu essen haben? Wieso sind die nicht alle hundert und pumperlgesund?
 
#3
Eva, genau darum geht es doch überhaupt nicht.

In der Doku geht es nicht um Mangelerscheinungen durch schlechte hygienische Bedingungen und einseitige Ernährung in Entwicklungsländern und dies wird auch keinesfalls propagiert. Sondern es geht um den bewussten Verzicht auf Kalorien bei gleichzeitig guter Versorgung mit allen relevanten Nährstoffen.

Man könnte das in etwa zusammenfassen als "sich gesundschlemmen bei vollem Teller, aber wenig Kalorien".

Und Krankheiten treten ja nicht deshalb auf, weil jemand statt 2.000 Kalorien nur 1.800 zu sich genommen hat, sondern weil dieser Mensch sich über einen langen Zeitraum hinweg wahrscheinlich mit wertlosem Müll à la Fastfood vollgestopft hat. Dann kommt es trotz genügender Kalorienaufnahme zu Mangelerscheinungen - aber nicht, weil jemand fastet oder einfach weniger isst als andere.

Es wird auch beschrieben, dass in Fastenperioden (oder generell, wenn der Körper halt nicht ganz so viel kriegt, wie er gern hätte) die Zelle einerseits eine gewisse Mikroautophagie betreibt ("in Maßen sich selbst auffressen" und zwar am äußeren Rand, dort wo es scheinbar nicht so wichtig ist) und zum anderen genau durch diese "Mini-Hungerperioden" Substanzen im Körper freisetzt, die vor freien Radikalen schützen.

Übrigens kommt auch Dr. Johannes Huber zu Wort, den ja wohl wirklich jeder kennt - er forscht ebenfalls an diesem Thema.

Wird ja eh alles in der Doku erklärt :)
 
#4
nein, ich ka Ahnung wer der Dr. Huber ist, ICH kenn ihn also nicht! WIESO soll ICH den kennen müssen? Offenbar bin ICH nicht jeder.... bin ich jetzt a Volltrottel nur weil den achsoberühmten Dr. Huber nicht kenn?

Wenn aber alles was er zu dieser Doku mit so provokanten Titel zu sagen hat ist, daß wir uns ausgeglichen und gesund ernähren sollen, und hin und wieder entschlacken, weiß ich echt nicht was daran neu sein soll.... DAS weiß nämlich mittlerweile tatsächlich JEDER! Auch Leute die den Dr. Huber nicht kennen....
 
#5
Wenn aber alles was er zu dieser Doku mit so provokanten Titel zu sagen hat ist, daß wir uns ausgeglichen und gesund ernähren sollen, und hin und wieder entschlacken, weiß ich echt nicht was daran neu sein soll....

Wo steht was von entschlacken?

Es geht hier ausdrücklich um Kalorienreduktion und zwar unter den bisher allgemein empfohlenen Bereich. Bei trotzdem genügend großer Aufnahme wichtiger Nährstoffe (genau das, was du offenbar bezweifelst). Und ebendiese Kalorienreduktion ist für den Körper gesund. Noch kürzer kann ich es jetzt bald nimmer zusammenfassen. Wenn das für dich "entschlacken" bedeutet, meinetwegen (obwohl es den Begriff "entschlacken" medizinisch gar nicht gibt, aber egal)...

In der Doku hingegen wird nicht propagiert: "Iss gesund und ausgeglichen", denn das weiß ja hoffentlich heutzutage wirklich schon jeder.

Der Rest wird eh in der Doku gesagt und wens interessiert, der soll es sich anschauen, und wer nicht, halt nicht.

Der Dr. Huber ist übrigens ein weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannter Anti-Aging-Forscher und Leiter einer ziemlich großen Abteilung der Frauenklinik im AKH, aber macht ja nix :D
 
#6
Genau, macht ja nix, ist eh wurscht wenn du mit deinem Werbewirksamen Eingangspost unwisseneden User vermittelts das sie ihre Katzen hungern lassen sollen...

Tatsächlich kann ich zig Studien dazu anführen, das eine Kalorienreduktion unter den erforderlichen Wert gefährlich ist, klar, sie sind nicht vom Dr. Huber, also offensichtlich nix wert....:ironie:

Weißt was mich genau an solchen Beiträgen aufregt? Das undiffenziert für Dinge geworben wird, die wenn sie nicht genau hinterfragt werden verdammt gefährlich werden können.

Denn genau das hast du gemacht.
Du hast einen Link zu einer Doko gepostet und diesen mit einem für kalorienreduzierte Ernährung werbenden Text umgeben.

Wieviele Leute werden sich diese Doko tatsächlich ansehen, und wieviele werden nur deinen werbenden Text lesen? Nach dem Motto: aber im Kafo steht wenn ich die Katze hungern lasse, bekommt sie keinen Krebs!
Wieso hast du nicht einfach wertfrei den Link gepostet?

ja, ich bezweifel die ausreichende Kalorienzufuhr, stimmt. Was vielleicht an den Begriff ansich liegt, was bedeutet den Kalorienreduziert? Weniger als normal! Und das halte ich für gefährlich.
 
#7
Ich kenn den Dr auch nicht, aber solang er kein TIERarzt ist ists auch egal, und ich muss auch keiner sein um zu wissen dass man auf Menschen bezogene Studien sicher nicht einfach so auf Katzen umlegen kann, Stichwort : anderer Stoffwechsel......

Wieviele Leute werden sich diese Doko tatsächlich ansehen, und wieviele werden nur deinen werbenden Text lesen? Nach dem Motto: aber im Kafo steht wenn ich die Katze hungern lasse, bekommt sie keinen Krebs!
Und weil ich genau das was Humpel schrieb nicht verantworten will, biete ich dir an den Thread in das Ernährungsforum für Menschen, das wir ja auch haben, zu verschieben, dort kann gerne drüber weiter diskutiert werden aber auf MENSCHEN bezogen. Für Katzen ists jedenfalls Indiskutabel daher bleibt sonst nur die Löschung
 
#8
Ich stimme Humpel erstmal in allen Punkten zu.

Und dann füge ich noch hinzu: woher weiß man (insofern diese Ergebnisse auch auf Katzen anwendbar sind, die ja ganz anders auf Hungern reagieren als Menschen), wo bei einer Katze die Grenze zwischen kalorienreduziert und hungern?

Ich könnte das bei meinen nicht einschätzen.
 
#9
...also meine Tiger und ich futtern da wohl viel zu gerne - und wollen Genuss und Lebensfreude nicht gegen ein paar Monate länger Leben eintauschen....und ich bin sicher meine Meerschweinchenbande nebst Pferden sieht die Sache ähnlich :undwech:
 
#10
Ich gehör ja auch zu den absolut unwissenden Hinterweltlern, die diesen Herrn Dr. nicht kennen, aber dass z.B. Dinner Cancelling positive Auswirkungen hat, ist ja jetzt wirklich nicht die neueste Erkenntnis. Dennoch schließe ich mich den Vorpostern an - sowas für Tiere zu empfehlen ist grob fahrlässig. Wer Tiere hält, muss sich bei deren Ernährung so nah wie möglich an der natürlichen Ernährung orientieren. Und ich geh eher nicht davon aus, dass die freilebenden Katzen sich zu Mittag überlegen, dass sie ja das Abendessen ausfallen könnten, damit sie länger leben.

Ich wär auch stark dafür, dass man das in den Menschenernährungsbereich des Forums verschiebt...

Automatisch zusammengeführtes Posting

...also meine Tiger und ich futtern da wohl viel zu gerne - und wollen Genuss und Lebensfreude nicht gegen ein paar Monate länger Leben eintauschen....und ich bin sicher meine Meerschweinchenbande nebst Pferden sieht die Sache ähnlich :undwech:
Und das ist sowieso der beste Einwand überhaupt :thumb: :thumb:
 
#11
ich hab erst vor kurzem ein buch zum thema gelesen:
http://www.amazon.de/Wir-fressen-uns-Tode-revolutionäre/dp/3442142229/ref=pd_ys_iyr99
war für mich interessant, weil ich ja ohnehin der meinung bin, dass wir hier in ö (fast) alle zu viel vom falschen essen. der ansatz im buch war mir dann aber auch wieder zu extrem.
aber ich mach oft dinner-canceling oder auch mal wieder eine woche 10in2 und mir gehts damit super. wenn ich grad totalen hunger hab, dann eben nicht, aber wenn ich das gefühl hab, trinken allein reciht mal wieder für einen tag, dann mach ich das.

für die muzis allerdings würd ich das wohl nicht machen. das hätte man sicher von anfang an so starten müssen, aber wenn sie gewohnt sind, dass sie 2x am tag was bekommen ist das sicher fast ned umsetzbar.
bei gebarften hunden kenn ich allerdings die methode.
 
#12
Ich habe da auch mal rein-, es aber nie fertiggelesen, weil da so viel Unfug drinstand...

Nach wissenschaftlichen Quellen habe ich vergeblich gesucht und ihren Kalorienrechnungen fehlt meiner Meinung nach jede Grundlage (z.B. die Aussage, dass Vegetarier automatisch extrem wenig Kalorien zu sich nehmen, weil sie ja nicht 10-20kg Gemüse am Tag essen können :bala:).
Ich finde ihre Empfehlungen sogar extrem gefährlich, ich habe leider schon Leute kennengelernt, die sich von deutlich weniger als 500kcal pflanzlicher Rohkost am Leben erhalten, aber ich bezweifle stark, dass diese ausgezehrten Gestalten das sehr lange durchhalten, geschweige denn 150 Jahre alt werden könnten.

Aber das Buch ist ja schon etwas älter, vielleicht hatte man damals (in Russland) einfach noch andere Auffassungen von normaler Ernährung? :nixweiss:
 
#14
Dr. Wer? ;)
bewusste ernährung ist ja was gutes. aber übertreiben braucht mans nicht.
ich würd meinen Katzen nie eine Mahlzeit streichen (die fressen ja sowieso nicht wirklich viel). damit mach ich mir selbst keinen gefallen.
 
#15
ich hab erst vor kurzem ein buch zum thema gelesen:
http://www.amazon.de/Wir-fressen-uns-Tode-revolutionäre/dp/3442142229/ref=pd_ys_iyr99
war für mich interessant, weil ich ja ohnehin der meinung bin, dass wir hier in ö (fast) alle zu viel vom falschen essen. der ansatz im buch war mir dann aber auch wieder zu extrem.
Ich habe da auch mal rein-, es aber nie fertiggelesen, weil da so viel Unfug drinstand...
Da habe ich auch schon mal reingelesen. :giggle:Das ist aber wirklich extrem...


Ich bin auch der Meinung, dass man sich bewusst ernähren muss, um lange gesund zu leben. Übergewicht macht auf Dauer krank, dem stimme ich zu.
Von längeren Hungerperioden halte ich mittlerweile gar nichts mehr. Es ist richtig, dass das Fasten ursprünglich einen rein religiösen Hintergrund hatte und die Diätindustrie verdient sich eine goldene Nase mit diesen Kuren. Die positive Wirkung ebensolcher ist wissenschaftlich nicht haltbar. Die Negative dagegen schon...
Der aktueller Stand der Wissenschaft besagt: Wenn man als durchschnittliche Frau tgl. weniger als 800 kcal zu sich nimmt, wie in der Doku vorgeschlagen, schaltet der Körper auf Sparflamme. Das bedeutet in der Regel, dass die Person einen Jojo-Effekt durchmacht. (Die meisten Leute, werden nämlich nicht von einem Ärzteteam betreut, wenn sie abnehmen wollen...) Und nicht nur das. Durch die Unterversorgung schraubt der Körper den Stoffwechsel runter, um für die nächste Hungerperiode gewappnet zu sein. Im Endeffekt fällt es schwerer abzunehmen oder das Gewicht auch nur zu halten und genau das ist der Grund, warum von Diäten immer abgeraten wird. Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform sind meiner Meinung nach höchstens was für Sportler, die eine spezielle Sportdiät verfolgen, nicht für Leute, die dauerhaft abnehmen wollen.
Soweit ich weiß geht die Medizin momentan davon aus, dass man, wenn man abnehmen will, etwa 500 kcal unter dem Grundumsatz liegen sollte. Das heißt bei einer durchschnittlichen Frau ca. 1500 kcal. Sport ist aber auch ein wesentlicher Faktor, denn der Grundumsatz kann sich aufgrund verschiedener Faktoren bei jedem Menschen unterscheiden (Muskelmasse, Aktivität, vorangegangene Diät etc.pp). Es kommt auch darauf an, was man isst, denn eine kleine Pizza hat auch »nur« 800 kcal.
Extreme sind in der Regel nie gut. Ich pers. fühle mich am wohlsten, wenn ich den Nährstoffbedarf meines Körper über den ganzen Tag hinweg abdecke. Wenn ich abends nichts esse, kann ich nicht schlafen. Aber ich würde mir auch keine schwere Mahlzeit um 21:00 reinpfeifen... Das ist für mich Hausverstand. Ich achte generell auf die Werte der Lebensmittel, so wie ich darauf achte, dass meine Katze "hochwertiges" Futter bekommt. Für Cato könnte ich mir so eine Diät nie im Leben vorstellen.

PS.: Ich kenne diesen Arzt auch nicht... ;)
 
#16
Von den Ernährungswissenschaftlern erzählt einem jeder was anderes, weil jeder sich mit seiner neuen einzigartigen Theorie profilieren muss...

Jeder bringt Beweise, dass er aber garantiert recht hat und warum.

Mir will erscheinen, dass für Menschen eine abwechslungsreiche Kost mit viel Gemüse, und möglichst wenig Fertigprodukten und "leeren Kalorien" (die gesamte Süßwarenabteilung) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Gesündesten ist :eek:mi:

Ansonsten wird der gesunde Menschenverstand, so er vorhanden ist, ausreichen.

Übergewicht ist ungesund, Untergewicht ist ungesund.

Ein gestörtes Essverhalten (Zwang zum Abnehmen, Gesundheitsbesessenheit) führt schnurstracks in die Essstörung, die mit Sicherheit nicht gesund ist, egal welche Form sie annimmt.

Bei Katzen gestaltet sich die Problematik diffiziler, weil wir ihre Entscheidungen für sie treffen müssen.

Lebensqualität vs Lebensdauer? Speziell bei Wohnungskatzen oft ein Thema.

Ist wenig Dosenfutter besser als "normal" viel Dosenfutter?

Und bei Rohfütterung?

Wie dick ist eine Katze, damit sie nicht untergewichtig und nicht übergewichtig ist?

Ist das für alle Katzen gleich, oder gibt es individuelle Unterschiede?

Wie wenig (Dosen)Futter kann man einer Katze geben, ohne dass sie Mangelerscheinungen bekommt?

Meine Viola war zeit ihres Lebens so dünn, dass man jede Rippe spüren konnte. Trotzdem mit 10 an Krebs gestorben.

War sie zu dick? Kaum.

Wie verhalten sich Übergewicht/Untergewicht und Lebensdauer bei Katzen?

Massives Übergewicht schadet auch bei Katzen der Gesundheit, soviel sagt die Vernunft - Abnützung der Gelenke, Belastung der Organe, Gefahr von Diabetes und Leberproblemen und wahrscheinlich auch höhere Krebswahrscheinlichkeit.

Aber sonst?

Hat es einen Sinn, gesundheitswahnartig seine Katzen zu perfektionieren, wenn man sie dann doch mit Fleisch aus der Fleischindustrie füttert, belastet mit Hormonen und Antibiotika und all dem Elend der Lebewesen, aus denen das Fleisch unter Umständen, die wir lieber gar nicht wissen wollen, produziert wurde?

Viele Fragen, und Antworten gibt es auch viele, nur leider meistens auf jede Frage zwei bis drei anderslautende, je nachdem welcher Studie man glauben will.

Dass unterernährte Mäuse länger leben, habe ich schon vor ca. 20 Jahren gehört :gruebel: die Theorie geistert seit längerem herum. Aber: wären Ergebnisse, die an Labormäusen gewonnen werden, auch auf wildlebende Mäuse übertragbar? Sind Mäuse in dieser Hinsicht identisch mit anderen Säugetieren?

Müsste man nicht ein so strenges Regiment führen, um diesen Zustand knapp vor dem Verhungern zu erreichen, dass man am Ende seines (sehr langen) Lebens sagen würde: ich wär lieber dicker gewesen, hätte kürzer gelebt aber alles essen können, wonach mir war?

Das ist ein bisschen wie all diese Informationen, um wie viel man sein Leben mit dieser Sportart oder jenem Training verlängern könnte - wenn man nachrechnet, sind das dann genau die Stunden, die man im Fitnessstudio geschwitzt haben müsste. Also an Lebensqualität möglicherweise nicht viel gewonnen, nur der Fittnessstudio-Betreiber hat ein Geschäft gemacht.
 
#17
Soweit ich weiß geht die Medizin momentan davon aus, dass man, wenn man abnehmen will, etwa 500 kcal unter dem Grundumsatz liegen sollte. Das heißt bei einer durchschnittlichen Frau ca. 1500 kcal.
Du meinst sicher den Gesamtumsatz, oder? Finde ich so als Empfehlung aber auch zu allgemein. Ich z.B. dürfte einen Gesamtumsatz von ca. 1400kcal haben, bei weniger als 1000 am Tag verliere ich sehr schnell an Gewicht, vor allem Muskeln - habe ich schon ausprobiert.

Das zeigt doch eigentlich deutlich, dass mein Körper mit einer solchen Reduzierung nicht zurechtkommt, sondern auf Dauer einfach mehr Energie benötigt. :nixweiss:
Aber kurze Hungerphasen oder mal ein Fastentag würden mir sicher nicht schaden, das gebe ich zu.
 
#18
Ich meine die Menge an Kcal die man durch schlafen und normale tägl. Aktivitäten (arbeiten, einkaufen gehen etc.) verbraucht (exklusive Sport). Dieser Umsatz liegt bei bei den meisten Frauen durchschnittlich bei ca. 2000 kcal. Wer abnehmen will, sollte also nicht mehr als 1500-1700 kcal zu sich nehmen. Unter 1000 kcal ist schon fast zu wenig für die meisten Frauen (mit Männern habe ich mich da nicht auseinandergesetzt). Aber diese Werte sind wie gesagt individuell verschieden und es kommt auch auf die Lebensmittel selbst an und nicht nur auf die Kcal. Wenn du viel sportelst oder generell ein aktiver Mensch bist, steigt der Umsatz, weil Muskeln mehr Energie verbrennen. Also selbst wenn du mal einen faulen Tag hast, verbrennt dein Körper mehr Energie wenn du trainiert bist, als wenn du's nicht bist. Gesamtumsatz wäre dann die Menge an kcal die man ingesamt mit Sport usw. an einem Tag verbrennt, oder? (Das ist schon eine Wissenschaft für sich ... :giggle:)

Meine Mum schwört zB. auf Kohlsuppendiät, aber für mich sind solche Hungertage nichts. Ich werde nur grantig davon. :giggle:Da mache ich lieber mehr Sport.

Ich denke, eine Mischung aus ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und geistiger Aktivität ist am sinnvollsten, um Risiken für div. Erkrankungen möglichst gering zu halten. Das gilt sowohl für Mensch als auch Katz. ;)

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Edit: Die Kalorienrechner im Internet spucken auch alle unterschiedliche Ergebnisse aus. Um wirklich sagen zu können wie viel kcal der Körper braucht, müsste man wahrscheinlich eine Untersuchung machen lassen. Das zeigt aber auch, dass eine willkürliche Reduktion von Kcal schnell nach hinten losgehen kann. Ich halte mich gerade an die 1500 kcal Marke und fahre bisher sehr gut damit. Treibe aber zusätzlich viel Sport.
 
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#19
Verstehe. :)
Als Grundumsatz bezeichnet man eigentlich die Energiemenge, die der Körper bei absoluter Ruhe verbrauchen würde (und der Gesamtumsatz ist Grundumsatz + Alltagsbewegung + Sport). Aber du hast recht, Muskeln verbrauchen auch in Ruhe mehr Energie als Fettgewebe, darum haben gut trainierte Mensche einen höheren Grundumsatz.

Dass unterernährte Mäuse länger leben, habe ich schon vor ca. 20 Jahren gehört :gruebel: die Theorie geistert seit längerem herum. Aber: wären Ergebnisse, die an Labormäusen gewonnen werden, auch auf wildlebende Mäuse übertragbar? Sind Mäuse in dieser Hinsicht identisch mit anderen Säugetieren?
Ich glaube schon, dass die Ergebnisse in gewissem Maße übertragbar sind, aber ich bin mir nicht so sicher, ob es dabei wirklich rein um eine Kalorienreduktion geht. Man weiß ja z.B. dass der menschliche Körper auf bewusstes Fasten anders reagiert als auf unfreiwilligen Nahrungsentzug.
 
#20
Ich denke, eine Mischung aus ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und geistiger Aktivität ist am sinnvollsten, um Risiken für div. Erkrankungen möglichst gering zu halten. Das gilt sowohl für Mensch als auch Katz. ;)
Da bin ich ganz deiner Meinung. Wenn man wirklich abnehmen will hilft allein weniger essen (ich ess nur 2 statt 4 würstel) nicht. Die richtige Ernährung + Sport/Bewegung sind hier wichtig.
Manchmal wünsch ich mir aber, dass die Katzen weniger "Sport" betreiben würden. vor allem dieser 4 Uhr-Morgensport ist für uns Menschen anstrengender als für die Katzen :giggle:
 
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