dritte Katze?

maffin

Katzenjunges
#1
Hallo ihr Lieben!

Ich überlege, mir noch eine Katze anzuschaffen. Ich habe 2 Wohnungskatzen - die beiden verstehen sich aktuell nicht mehr so. Kurz zu uns:

Bis vor 2 Jahren hatten wir 3 Katzen (2 Kater, 1 Katze), mein alter Kater musste leider krankheitsbedingt eingeschläfert werden. Jetzt habe ich noch meine Katze (7) und meinen Kater (5,5). Seit mein Senior nicht mehr ist, verstehen sich die beiden nicht mehr so. Davor waren sie zwar nicht die besten Freunde, haben sich aber in Ruhe gelassen. Im Bett meiner Tochter schlafen sie aber dennoch beide.

Meine Katze ist eine kleine Zicke - sie mag keine Fremden (eigentlich fast alle außer mir und meiner Kinder), sie fühlt sich da schnell bedroht.
Mein Kater hat Epilepsie (immer nur rund um den Vollmond) inkl. Rennanfällen. Krampfanfälle sind zum Glück selten. Ansonsten ist er umgänglich.

Aktuell überlege ich, ob wir ein Baby anschaffen sollen (vielleicht 2 um gleichaltrige Spielgefährten zu haben) - natürlich kann es nach hinten losgehen und sie verstehen sich dennoch nicht oder akzeptieren das Baby nicht.

Ich weiß, es hängt von den Charakteren ab und das lässt sich schwer vorhersagen, ich hätte nur gerne Erfahrungen von Anderen - hat eine dritte Katze Harmonie rein gebracht oder nicht? (Davor war es bei 3 ja harmonisch)

Vielen Dank, LG
Melanie
 
#2
es kann durchaus sein,dass eine weitere katze die harmonie fördern könnte
jeder zu oder abgang verändert das gefüge

ein baby ist mal ein no go bei deinen älteren katzen+für das baby auch nicht fein
zwei würden besser sein, aber in deinem fall mit deiner zicke die sich von vielem bedroht fühlt nicht das wahre
babys sind wild und ungestüm,und bei so kleinis läst sich der charakter noch nicht festmachen

habt ihr in dornbirn tierschutzorganistationen wo die katzen auf pflegestellen sind?
die kennen ihre schützlinge sehr gut, und könnten dir wohl gut behilflich sein, das passende katz zu wählen

ich selber habe sieben katzen der jüngste ist ein knappes jahr und der älteste 13
die letzten jahre sind einige gegangen, und eben auch einge nachgekommen
bei mir gabs nie probleme,allerdings habe ich extrem soziale katzen,die jeden neuen sofort in der gruppe aufnehmen,sobald der kennel offen ist
das ist sehr selten also kann ich da keine allgemein gültigen erfahrungen beisteuern
alles gute
 
#3
Eine dritte Katze kann helfen, aber ich würde eine suchen, die vom Alter, Charakter und Temperament passt.

Ein Baby alleine würde ich bei der beschriebenen Konstellation auf keinen Fall empfehlen. Kitten sind sehr aktiv. Ich denke, dass stresst die Katze eher und es ist nicht sicher ob der Kater das Kitten alleine beschäftigen kann.

Bei uns war es mit zwei Katzen, 6 Jahre, harmonisch und ruhig.
Der Kater (gleich alt) hat etwas Bewegung rein gebracht, war aber auch unterfordert und hat eine der Katzen immer wieder zum Teil auch unsanft zum Spielen aufgefordert.

Katze Nr 4 ist jünger und noch verspielter und beschäftigt jetzt den Kater. Spielt aber auch mit einer der Katzen sehr gerne fangen.
 
Zuletzt bearbeitet:

maffin

Katzenjunges
#4
Ok, wie ich gedacht habe! Dass der Charakter ausschlaggebend ist, ist mir klar. Ich denke auch, dass meine Zicke einen Neuzugang schnell akzeptiert (wenngleich sie nicht erfreut war, als ich mal 2 Tage in einem Raum getrennt eine Pflegekatze hatten).

Zickig ist sie zu Menschen - eigentlich eher unsicher - sie war ein Fundkätzchen und wurde von mir per Hand aufgezogen. Da wir das genaue Alter nicht wussten, habe ich mit der Kastration zu lange gewartet - dann war sie läufig, und zwar sehr lange. In der Zeit war sie sehr nervös, laut (läufig in der Wohnung eben) - dadurch hat sie alles "persönlich" genommen und ist seitdem sehr verunsichert und eingeschüchtert. Mit viel Zuwendung und ohne Angst ist sie auch anderen gegenüber ruhig.

Ob die Wohnung für 2 Babys ausreichen würde, muss ich noch kalkulieren. Ich habe schon überlegt, ob ich sie rauslassen soll. Allerdings kann ich sie nur über das Stiegenhaus rauslassen und ich befürchte, dass mein Epileptiker abends (vor allem rund um den Vollmond) nicht heim kommt und dann draußen einen Anfall hat - vor allem seine Rennanfälle sind unberechenbar - da habe ich Angst dass er vor ein Auto rennt (auch wenn wir in einer Sackgasse leben, Straße ist trotzdem nicht weit weg.
Und bei der Zicke besteht die Angst, dass sie draußen von den Kindern oder anderen Leuten noch mehr eingeschüchtert wird oder jemand sie versucht rein oder raus zu lassen (und angreifen darf nunmal nur ich sie, das wissen zwar die Nachbarn im gleichen Block und läuten bei mir, falls sie unbemerkt ins Stiegenhaus ausgebüchst ist).

Die "Anschaffung" wird noch sehr gut überlegt. Eine reine Wohnungskatze zu finden ist ja auch nicht einfach - dann muss sie noch passen. Wahrscheinlich eh erst Richtung Herbst, außer es kommt spontan DIE passende Katze. Die Unruhe meiner 2 Lieblingen wird sowieso mit Zylcene "behandelt" - das wirkt ganz gut wenn sie zu "zickig" sind die beiden.


Würdet ihr spontan eher nochmal ein Weibchen oder ein Männchen dazu nehmen? (falls doch 4 - 2:2 oder 3:1 ?)
 
#5
Ob die Wohnung für 2 Babys ausreichen würde, muss ich noch kalkulieren. Ich habe schon überlegt, ob ich sie rauslassen soll.
die babies dürftest du auch erst dann rauslassen,wenn sie kastriert sind-also erst nach monaten

stiegenhaus+in der nähe strasse spricht gegen freigang-epilepsie sowieso

Eine reine Wohnungskatze zu finden ist ja auch nicht einfach
das versteh ich nicht-tierheime und pflegestellen gehen über von katzen die ein gutes,neues zuhause suchen

6 meiner 7 waren vorher outdoorkatzen, keiner von denen weint der freiheit nach, ziehen bett-warme aquarienabdeckungen und keinen hunger haben müssen dem leben draussen vor
 
#6
Bei einem gemischten Kittenpärchen muss man beachten, dass die Kastration rechtzeitig vorgenommen wird, da Katzen bereits ab 4 Monaten rollig werden können.

Es gibt viele Tierschutzvereine, die auch ältere Katzen vermitteln. Diese können ihre Pflegis auch oft gut einschätzen, ob es passt oder nicht. Wenn du möchtest, können wir dir sicher einige Tierschutzvereine nennen.

Freigang scheint eher problematisch zu sein, ich würde daher darauf verzichten. Es gibt viele Möglichkeiten eine Wohnung katzengerecht einzurichten. Kratzbäume, Catwalks, Fensterplätze zum beobachten.

Und die kleinen müssten vorher sowieso kastriert werden.
 

maffin

Katzenjunges
#7
Kastriert werden meine immer so früh wie möglich (bei meiner Zicke nur übersehen weil das genaue Alter nicht klar war). Rauslassen ist eben eher keine Option (beim Epileptiker sowieso nicht). Wir haben einen großen Balkon, den lieben sie und haben beinahe uneingeschränkt Zugang.

Unser Tierheim hat aktuell nur Freigänger zur Vermittlung - aber wie gesagt, wir haben keine Eile
 

Hope3

Hauskatze
#9
Marion, viele örtliche Tierheime trauen sich einfach nicht, und wollen auch nicht, ehemalige Freigängerkatze in reine Wohnungshaltung ab geben, leider.

Maffin, ich denke, das man eher bei private Vereine fündig werden kann. Noch dazu, kennen die ihre Katzen auch besser.
 
#10
Marion, viele örtliche Tierheime trauen sich einfach nicht, und wollen auch nicht, ehemalige Freigängerkatze in reine Wohnungshaltung ab geben, leider.
und sich dann wundern,weil die heime überfüllt sind,massenweise katzen auf meist engstem raum?
unfassbar
privater verein hätt ich schon vorgeschlagen, wie es da in dornbirn ausschaut,entzieht sich meiner kenntnis
 
#11
Bei Freigängerkatzen in Wohnungen abzugeben, hätte ich auch Bedenken. Es kann funktionieren, muss aber nicht.

Ich würde allerdings den Suchradius vergrößern auf ganz Vorarlberg und evt. Tirol. Dann steigen die Chancen sicher auch, was passendes zu finden.
 

maffin

Katzenjunges
#12
Einen Freigänger einzusperren kommt für mich nicht in Frage. Ich hatte als Kind 2 Katzen die später nach draussen durften. Einen habe ich in meine Wohnung mitgenommen (meinen Senior). Seinen "Bruder" hätte ich nie im Leben mitnehmen können. Und bei meinem Senior war es auch nur problemlos, weil er extrem auf mich bezogen war. Er war immer glücklich, solange ich da war.

Ich habe noch keine Suchradius, die Frage ist vorerst nicht "woher" sondern ob wir eine Katze nehmen. Fündig werden wir bestimmt.
 
#13
Ich habe im Oktober des Vorjahres 3 verwahrloste Streuner aufgenommen. So brave Katzen hatte ich in den 34 Jahren Katzenhaltung noch nie. Sie waren nach 2 Tagen zimmerrein, machen nichts kaputt und verlangen überhaupt nicht raus. Auch das gibt es!
 
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