Fellverlust

#1
Hallo liebe Foris,
nachdem mein geliebter Filou mich vor 1,5 Jahren verlasseh hat :confused::confused:, war ich nun im September diesen Jahres wieder so weit, 4 Pfötchen ein neues zu Hause zu geben. Mira ist eingezogen, ein Main Coon Mädchen (5 Monate), das wegen eines Knickschwanzes niemand haben wollte. Ich habe mich sofort verliebt und das Mäuschen aus dem Tierschutz zu mir geholt. Natürlich sollte sie nicht alleine bleiben, also kam Pepper dazu, ein damals 10,5 Wochen altes dreifärbiges Mädchen, das abgegeben wurde, weil das Kind der Besitzer-Familie sehr heftig allergisch reagiert hat. Da war die Kleine grade mal 2 Tage dort und dann kam sie zu mir.

Die Vergesellschaftung lief relativ friedlich. 3 Tage Gefauche von Mira und dann wars auch schon gut. Soweit alles wunderbar. Ich war happy und endlich hats wieder geschnurrt zu Hause. Tja und dann gings los:

Erst hatte Mira Durchfall, dann Pepper, wir haben auf Giardien und Trichos getestes. Alles negativ. Inzwischen war der Kot auch wieder in Ordnung und ich beruhigt. Aber dann fing Pepper an sich zu putzen un zu kratzen. Sie hat innerhalb einer Woche das komplette Fell an Hals und Bauch verloren. Wir waren natürlich mehrfach beim Tierarzt. Es sind keine offenen Stellen, kein Blut, keine roten Flecken, nichts. Tierärztin hat Haarproben eingeschickt und wir haben das Ergebnis bekommen: Scopulariopsis brevicaulis in mäßiger Keimzahl. Ein Schimmelpilz, der wohl sehr häufig vorkommt, aber nur bei immungeschwächten Tieren halt Probleme verusachen kann. Natürlich steht ein Allergieverdacht im Raum, aber da es jetzt langsam besser wird, denke ich nicht, dass es das ist. Wir füttern mittelmäßiges und hochwertiges Nassfutter, kein Trockenfutter. Sie hat ein Spoton gegen Milben und Parasiten erhalten.

Aktuell baden wir mit Imaverol. Ich bin allerdings nicht überzeugt davon, dass der Pilz der Auslöser ist. Inzwischen kommen die Härchen übrigens wieder und sie kratzt auch etwas weniger, hab ich das Gefühl.

In all der Zeit ging es ihr sehr gut, sie hat gespielt und war gut drauf. Sie hatte ab und an etwas weicheren Kot, aber sie ist halt auch noch so klein (jetzt 13 Wochen) und es war ja nicht wirklich "Durchfall". Gestern Nacht hat sie sich dann plötzlich erbrochen: 2 x unverdautes Futter und 3 x klare Flüssigkeit hinterher und sie war am Katzenklo mit ordentlich Darmgeräuschen und weichem Kot. Das war zwischen 00.00 und 02.00 Uhr. Innerlich habe ich mich schon für die Fahrt in die Tierklinik heute morgen gewappnet. Um 5 Uhr kam sie dann angesaust, quietschfidel, spielt, springt, hat gefressen (TÄ hat gesagt, so kleine Mäuse dürfen nicht ohne Futter bleiben, obwohl das üblich wäre). Bis 07.30 Uhr unter Beobachtung. Hat gefressen, getrunken, saust rum, spielt. Werde heute den ganzen Nachmittag beobachten. Beim geringsten Zweifel fahr ich zur TÄ.

Natürlich wusste, ich dass ein so kleines Kitten, dass schon den 3. Besitzer hat Probleme haben wird. Das Mäuschen hatte wirklich Stress. 2 x Besitzerwechsel, eine Vergesellschaftung (inzwischen lieben sie sich) und halt Futterumstellung usw. aber ich mach mir halt einfach Sorgen und habe immer das Gefühl, das wir was übersehen.

Aktuelle Therapie:
- baden alle 3-4 Tage mit Imaverol (gaaaaaanz schrecklich!!!)
- 1 x Allerderm von Virbac Spoton gegen den Juckreiz verabreicht
- 1 Löffelchen Colostrum über das Futter täglich zum Immunaufbau
- Alle paar Tage Megaderm von Virbac (Nachtkerzenöl, Lachsöl, ins Futter)

und wir hätten von der Tierärztin jetzt Enteroferment zum Darmaufbau erhalten. Da habe ich haber so viel Kontroverses gelesen und hoffe, ihr habt verträglichere Alternativen für mich? Darmaufbau wäre ja wirklich wichtig.

Danke euch für jeglichen Input :)

Verena
 
#2
Hallo,
ich war lange nicht im Forum, da es eine Zeit lang nicht funktioniert hat. Deshalb lese ich erst jetzt hier.
Armes Katzerl - hat schon viel mit gemacht.
Zum Darmaufbau kannst du auch das Omni-Biotic aus der Humanmedizin nehmen. Bekommst du in der Apotheke.

Wenn sie so empfindlich mit dem Magen/Darm Trakt ist, würde ich mal Sortenreines Futter ausprobieren. Z. B. Hühnchen oder Pute. Und schauen, wie sie es verträgt. Und dann erst mal dabei bleiben.
Manche Katzen vertragen z.B. Rind nicht so gut.

Alles Gute.
 
#3
Zuletzt gesehen Okt 28, 2019

ich versteh einfach nicht-warum man sich hier anmeldet,ein langes posting schreibt+ nie wieder zurückkehrt um ev.antworten zu lesen
und sich dafür zu bedanken, wenn wer eine antwort geschrieben hat
 
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