Frage an Garten-Katzen Besitzer

Yania

Hauskatze
#1
Hi

ich hätte eine Frage an alle deren Katzen nach draußen gehen dürfen:

Klettern Katzen auf Rosenstöcke?

Wir planen gerade unser Freigehege und möchten im gleichen Zug auch unseren Garten ein wenig umgestalten. Eine Idee ist, alle Rosenstöcke, die aktuell überall verstreut sind, an den Zaun zu setzen.
Einerseits um den Zaun für unsere Nachbarn ein wenig "aufzuhübschen" andererseits auch aufgrund der Dornen als Kletterbarriere. Natürlich haben wir aber noch zusätzlich einen Überhang eingeplant ;)

Wie sind eure Erfahrungen mit euren Gartenkatzis: würden sie trotz Dornen auf die Rosenstöcke klettern oder schrecken diese sie schon ab?

LG
 
#2
Hallo Yania!

Meine Katzen interessieren sich nur für richtige Bäume, wo sie, als sie noch ganz klein waren auch einmal Probleme hatten wieder herunterzukommen. Seither springen sie beim Spielen ab und zu 1 Meter auf den Baum und wieder hinunter. Rosen interessieren sie überhaupt nicht und ich habe noch nie von einer Katze gehört die das tut.
Ich glaube, du kannst sie gefahrlos setzen bzw. umsetzen.

Vor allem Kazou wird wohl begeistert sein vom Garten mit all den neuen, tollen Eindrücken.

Viel Spaß!
 
#3
Also meine Katzen lassen die Rosen auch in Ruhe, sogar mein Ausbrecherkönig! (Für den wir jetzt auch endlich eine bombensichere Lösung gefunden haben :crazy:)
 

Yania

Hauskatze
#4
Danke euch beiden! Freu mich aber bitte dennoch über weitere Erfahrungsberichte.

Ui auf diese bombensichere Lösung wär ich auch gespannt :lol: !
 
#5
Wir haben die fertig gebogenen Stangen von Zooplus mit dem Gartenzaun verschraubt und das Netz locker verspannt. Azzurro ist natürlich am Anfang immer mal auf die Schilfmatte gesprungen und hat das Netz mit der Pfote auf seine Tragfähigkeit getestet.

Da es sich aber bewegen kann, hat es sogar er aufgegeben und wir können nun alle gemeinsam den Garten genießen. :clap:

Hier mal ein Bild (nächstes Jahr werden wir wahrscheinlich die Schilfmatten austauschen und wieder nur die 1m hohen nehmen.)

 

Cello

Hauskatze
#6
Meine Eltern haben Rosen im Garten und zahlreiche Katzen in der Nachbarschaft...

Ich habe niemals in all den Jahren eine Katze auf einen Rosenstock klettern gesehen (nicht einmal den Versuch).

Allerdings glaube ich nicht, dass sie sich durch Rosenstöcke von irgendetwas fernhalten lassen würden (so dicht sind Rosenstöcke in der Regel nicht, dass Katz nicht noch bequem Platz zum Durchschlängeln fände...)
 
#7
Oma hatte zwei ca. 10m lange Beete mit Rosen. Eines war an der "Mauer" des Nachbarn entlang. Darauf gekletter sind ihre beiden Katzen nie, nur...
Die erste Katze hatte ab und an Verletzungen am Körper, weil sie zu nah an den Stöcken vorbeihuschte.
Dann hatte sie einmal einen Abszess wegen eines Stachels in der Pfote und einen am Rücken.

Die zweite Katze ist eine Langhaarkatze, die schleppt manchmal trockene Rosenästlein ins Haus. Auch passiert, dass die Grosseltern sie streicheln und solch ein stacheliges Ding aus dem Fell zupfen mussten.

Ihre Katzen schlängeln und wursteln sich durchs Rosengehölz, dass einem kalte Schauer über den Rücken gehen.

Rudi (oder Helena), hat eine Phase gehabt, da hat die Katze an den verholzten Stängel inkl. Dornen geknabbert. Seither stelle ich keine mehr unters Dach. Nix für meine Nerven...
Muss Rudi gewesen sein, der hat auch an einem Kaktus geknabbert. Seither ist der in einem Glashäuschen, der Kaktus, nicht Rudi.
Wegen dem weissen Riesen trennte ich mich von einem grösseren, grobstacheligen Kaktus. Der weisse Riese nahm es dem Kaktus übel, wenn er pikste und schlug dann mit der Pfoten auf den Kaktus Keine schlaue Reaktion, geschah immer wieder...:stupido:

Hab in dieser Hinsicht negative Erfahrungen und finde stacheliges Grünzeug ist nichts für Katzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Yania

Hauskatze
#8
Dankeschön für eure Berichte!

Der Zaun bekommt natürlich trotzdem einen Überhang aus locker gespanntem Netz, das nachgibt und somit ein großes Hindernis sein sollte.

Die Rosen sind schon hier und waren der ganze Stolz meiner verstorbenen Schwiegereltern, in deren Haus wir nun wohnen. Daher möchte ich sie ihnen zu Ehren schon behalten und nicht vernichten.
Da ich sie ganz zum Zaun setzen möchte (sofern möglich), sollte es für die Katzen nicht so attraktiv sein, sich dort aufzuhalten weil es ja nur wenig Platz gibt.
Im Gehege (das übrigens recht großzügig geplant ist) befinden sich auch noch mehrere Beete, Blumen, Büsche und Bäume zum Verstecken, die weitaus einladender sind :)

Meine Sorge war nur ob sie die Rosenstöcke am Zaun gar als Aufstiegshilfsmittel benutzen könnten oder ob die Dornen sie ohnehin abschrecken.
 
#9
Itschmo ist auch noch nie auf die Rosen geklettert, obwohl er sonst überall oben ist.
Die Nachbarskatze und er liegen öfters unter dem Rosenstrauch (guter Schattenspender), aber auch diese habe ich noch nie auf die Rosen klettern gesehen.
 
#10
Die Dornen schrecken die Katzen garantiert ab, wenn sie es mal probiert haben.

Ich kann von unseren Katzenzüchtern berichten, die haben in ihrem eingezäunten Katzengarten sehr große Rosenstöcke stehen, und das war noch nie ein Problem - nicht mal mit den Kitten. Unten am Stock merken die Katzen schnell, dass da Stacheln sind; und raufgeklettert sind sie soweit ich weiß noch nie.
Ich glaube, du kannst ohne Probleme die Rosenhecke verwirklichen.
 
#11
Allerdings, wenn es auch anders geht, würde ich persönlich die Rosen und alle giftigen oder stachligen Pflanzen außerhalb des für Katzen zugänglichen Bereiches anpflanzen...
 
#12
bei uns sind die Katzen normalerweise auch nicht auf die Rosen geklettert. Aber im Zuge einer wilden Verfolgungsjagd ist einer unserer (schweren) Kater auf einen wilden Rosenbusch hinaufgeklettert um sich zu retten und saß dann ganz verschreckt in den Dornen. Auf englische Rosen sind sie noch nie geklettert - die haben dünnere Stiele. Aber die wilden Rosen verholzen und haben doch dickere Äste.

lG & gutes Gelingen!
 
#13
Meine 3 sind Jäger und klettern überall rauf wenn nur die leiseste Hoffnung besteht Vogel, Schmetterling, Libelle, Eichkätzchen etc zu erwischen, außer auf die Rosenstauden. Auch wenn ein ganzer Spatzenschwarm oben sitzt, drehen sie zwar herunten vollkommen durch, aber sie unternehmen keinen Versuch sich irgendwie hochzuschlängeln, obwohl eine an einem Rosenbogen hochwächst.
 
#14
Danke für eure Erfahrungen!

Ich muss ohnehin noch mit einem Gärtner besprechen, ob man die Rosenstöcke überhaupt umsetzen kann. Also stehen sie, wenn das Gehege fertig ist, ohnehin noch überall verteilt und ich kann die Katzen auch noch ein bisschen damit beobachten.

Die Giftpflanzen müssen alle weichen, das ist klar. Möchte jemand Lilien? :lol:
 
#15
Danke für eure Erfahrungen!

Ich muss ohnehin noch mit einem Gärtner besprechen, ob man die Rosenstöcke überhaupt umsetzen kann.
Ich habe im Zuge unseres Hausumbaus auch die Rosenstöcke ausgegraben - waren sicher schon über 2 m hoch. Mir hat das Herz geblutet als ich sie ausgebuddelt habe, weil ich nicht wußte, ob ich sie durchbringen würde. Die ersten Jahre war ihr Anblick ein trauriger - richtig mikrig war das, was von den einst üppig blühenden Rosen da übrig blieb... Aber im Laufe der Jahre haben sie sich wieder erfangen und jetzt haben sie die 2m schon fast wieder erreicht.
Falls Du einen Bagger im Einsatz hast (oder vielleicht ein Mini-Bagger in Deiner Nähe einmal etwas zu tun hat): der kann die Stöcke ruck-zuck ausgraben.

lG
 
#16
Rosenstöcke kann man grundsätzlich schon umsetzen, habe das nach diversen Baustellen in unserem Vorgarten machen müssen. Sie sind allerdings Tiefwurzler, also sollte man entsprechend tief graben.

Ausserdem sollte man sie im Herbst, Winter oder sehr zeitig im Frühjahr umsetzen, und bis ganz hinunter zurückschneiden (man kappt unweigerlich eine Menge Wurzeln, und daher muss auch die Pflanze verkleinert werden, damit die Wurzeln sie noch ausreichend versorgen können.)

Es dauert dann ein paar Jahre, bis sie sich erholt haben.

Wichtig für den neuen Standort wäre ausreichend Sonne und nicht zu feucht (Rosen vertragen meistens Trockenheit besser als Staunässe oder dauernde Feuchtigkeit).
 
#17
Wichtig für den neuen Standort wäre ausreichend Sonne und nicht zu feucht (Rosen vertragen meistens Trockenheit besser als Staunässe oder dauernde Feuchtigkeit).
Unsere haben die dauernde Feuchtigkeit (Mostviertel) schon gerne und auch der Lehmboden scheint ihnen gut zu gefallen. Ich war ja nie ein Rosenfan, aber hier sprießen sie - und außerdem sind sie eine der wenigen Blumen, die nicht von den Nacktschnecken gefressen werden. Also hab ich jetzt Rosen :hehe:
 

Iyvon

Katzenjunges
#18
ganz genau so ist es auch bei uns - unsere kleinen haben auch nur Interesse an Bäumen ggf. auch manchmal an Sträuchern, wenn ein Vogel drin ist ;-D
 
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