Gute Ratschläge/Erfahrungsberichte benötigt! Katze OP Kreuzband/Knie/Hüfte

Lina_h

Katzenjunges
#1
Hallo meine Lieben, ich bräuchte ganz dringend gute Ratschläge/Erfahrungsberichte von euch, da ich momentan ziemlich am Verzweifeln bin. Hoffe, es gibt hier jemanden, der Zeit hat, sich meinen Kummer anzuhören. Hier mein aktuelles Problem/meine Sorge: Es geht um meine sechs Jahre alte Katze (BKH), die gesundheitlich immer top fit war. Im Gegensatz zu meinen anderen beiden Katern ist sie eher ruhig, schläft gerne und viel und ist oft auch mal etwas kratzbürstig, wenn ihr etwas nicht passt. Ihr wisst ja, wie das ist - trotzdem liebt man seine Kitty von ganzem Herzen. Nun ist sie leider mein kleines Sorgenkind, das mir schlaflose Nächte bereitet. Vor fünfeinhalb Wochen kam ich nach einem einstündigen Einkauf nach Hause - sie konnte auf dem linken Hinterfuß nicht mehr auftreten, hat geschrien vor Schmerzen, war aggressiv. Bin sofort in die Nottierklinik gefahren, wo man sie erst einmal stationär aufgenommen hat, da man nicht einmal die Box öffnen konnte, so randaliert hat sie. Leider muss ich dazu sagen, dass es nicht nur an den Schmerzen lag, da sie seit ihrer Sterilisation vor vier Jahren zu einem kleinen Biest mutiert, sobald sie die böse Transportbox sieht. Man kann sie dadurch auch nie auch nur harmlos beim TA untersuchen lassen, da sie sofort zum Angriff übergeht, was ihre Ängste auslösen.
Diagnose: Kreuzbandriss - der Auslöser für die Schmerzen und das plötzliche Lahmen. Soweit so gut. Des Weiteren wurde jedoch auch festgestellt, dass sie ganz schlechte Hüften hat (beidseitig) und dass die Kniescheibe am linken Bein mit dem Kreuzbandriss zusätzlich luxiert; sie rutscht raus und wieder rein, wodurch sie ebenfalls Probleme beim Gehen hatte. Alles in allem meinte die Chirurgin, hat sie also ein ziemlich großes Problem mit dem gesamten linken Hinterlauf. Ihr Vorschlag war, sie zu operieren. Habe ich sofort gemacht, da musste ich gar nicht drüber nachdenken. Sie hat in der OP das Kreuzband wiederhergestellt, wodurch auch das Knie stabilisiert sein sollte, sodass die Kniescheibe nicht mehr rausspringen dürfte. Die Hüfte (links ist ebenfalls am schlimmsten) meinte sie, könnte früher oder später ebenfalls luxieren, was bedeutet, dass eine weitere OP auf mich zukommen könnte, wo der Hüftkopf entfernt werden müsste. Beim rechten Hüftkopf sieht es zwar auch nicht gut aus, aber wesentlich besser als beim linken. Die Ärztin hat mir eine Goldimplantation empfohlen, sozusagen vorbeugend. Die Goldstäbchen sollen Entzündungen im Gelenk hemmen und auf die Dauer Schmerzen lindern, die Mietze durch die schlechten Hüften permanent Rückenschmerzen hätte. Auch dazu habe ich sofort zugestimmt.
Ergebnis: OP verlief gut. Narkosen plus Blutatteste samt Kreuzband- und Goldimplantations-OP: 1500.- Nun war Käfighaltung zur Ruhigstellung angesagt. Maus hat die paar Tage in der Klinik mehr oder weniger gut überstanden (schön war es sicher nicht für sie) und freute sich wieder zu Hause zu sein. Habe eine große Hundetransportbox gekauft, wo sie zehn Mal reinpasst, da mir das netter erschien als ein Hasenkäfig. Mit Decken, Futter, Wasser und Klo ausgestattet. Natürlich gab es stündlich Streicheleinheiten - Gott sei Dank arbeite ich von zu Hause aus. Die ersten zwei - drei Wochen nach der OP schien alles super zu sein. Sie konnte gehen, schien keine Schmerzen zu haben, wollte raus aus dem Käfig. (Abgesehen von dem ständigen Miauen, den Versuchen, auszubrechen, der Tatsache, dass sie sich den Trichter und den Verband irgendwie abgemacht hat usw. war sie relativ brav :p Habe selber neu bandagiert und auch selbst die Nähte gezogen, um ihr einen weiteren Besuch beim Arzt zu sparen :) Die TA meinte, sie dürfte nun in der Wohnung herumlaufen, aber nicht springen. Also Wohnung umgekrempelt, ein Zimmer für sie hergerichtet und die Kater in einen anderen Raum gegeben, damit sie ihr Ruhe gönnen (leider versteht sie sich mit einem der beiden eher schlecht)
Dann der erste Rückschlag: Operiertes Bein knickte sobald sie sich richtig bewegt hat weg, zitterte, konnte nicht richtig belastet werden. Habe es gleich gemerkt, da sie sich auch immer anders hingelegt hat, als hätte sie plötzlich Schmerzen. Wieder in die Klinik gefahren.
Diagnose: Immer noch springt die Kniescheibe raus, die Kreuzbandwiederherstellung hat diesbezüglich nichts gebracht. Ärztin sagte sofort, man müsste wieder operieren, aber erst in zwei Wochen, damit sechs Wochen nach der ersten OP vergangen sind. Na gut, dachte ich mir. Schon wieder eine Narkose (die dritte wohlgemerkt, da man sie zum ersten Röntgen narkotisieren musste, weil sie aggressiv war), und wieder wochenlange Boxhaltung, was für sie sicher nicht angenehm ist. Ganz abgesehen von dem Stress in der Klinik, den Schmerzen nach der OP usw.
Nächster Rückschlag die Woche darauf (also letzte Woche): Plötzlich kann sie mit dem rechten (bislang gesunden!) Bein nicht mehr aufsteigen. Weder belasten noch sieht es normal aus. Dachte, die Hüfte wäre luxiert, da das Bein unnatürlich nach außen gebogen war und sie sichtlich große Schmerzen hatte. Habe sie sofort etwas gegen die Schmerzen gegeben und bin erneut in die Klinik gefahren. (Ja, ich war echt oft dort …)
Schockdiagnose: Nun auch beim rechten Bein Knie luxiert, also die Scheibe springt raus. Bei diesem jedoch renkt sie sich scheinbar kaum noch von selbst wieder ein, da sie WIRKLICH nicht gehen kann und dadurch nur noch liegt und miaut :( Dachte mir, das wäre ein übler Scherz. Wie konnte das ohne sich zu bewegen passieren? Die Katze lag in der großen Box. Ärztin meinte, es sei eben ein Sammelproblem. Ihre Hüften wären so schlecht, ihre Beine würden nicht mitmachen. Ihre Lösung - noch eine OP. ALSO; 3 Operationen hintereinander!!!Da das rechte bislang gesunde Bein plötzlich so akut ist, möchte sie nun dieses statt dem linken nächste Woche operieren. Wieder paar Wochen verheilen lassen, sie in die Box sperren, und dann sofort das linke noch einmal operieren, woraufhin der ganze Mist von vorne losgeht. Im Endeffekt wäre mein Baby dann über vier Monate lang in eine Box gesperrt, auf Hilfe angewiesen und todunglücklich (wie auch nicht?). Die Knieoperationen sind zusätzlicher massiver als die Kreuzband-OP. Ganz zu schweigen davon, dass man nicht garantieren kann, dass die Knieoperationen tatsächlich erfolgreich sind. Habe viel darüber gelesen und auch die Ärztin meinte, sicher sagen könnte sie es nicht, ob danach endlich alles problemlos und schmerzfrei für sie abläuft. Nicht zu vergessen, dass sie nach all den Monaten und den vielen OPs immer noch zwei Hüftgelenke hätte, die jederzeit auch operiert werden können müssen, falls eines davon rausspringt, was aktuell links sehr danach aussieht.
Zum aktuellen Stand: Bin nun wieder mit meiner Maus zu Hause, sie ist sehr böse, mag sich nicht angreifen lassen, hat Schmerzen. Sie muss jetzt noch hier sechs Tage lang auf ihre OP warten. Gäbe keine freien Termine davor und sie sollte sechs Wochen zwischen ihrer ersten und zweiten OP vergehen lassen. Nun gut. Dass meine Kleine also wenig begeistert von ihrem jetzigen Leben ist, ist für mich verständlich, so auch, dass sie von Tag zu Tag launischer wird, was leider mir auch sehr an die Nieren geht. Ich tue mein Bestmöglichstes, um ihr zu helfen, würde alles in Kauf nehmen, damit sie keine Schmerzen hat, aber leider sind mir die Hände gebunden. Kann nur hoffen, viel streicheln, Leckeries geben … :/ Über die Kosten der Operationen müssen wir nicht sprechen. Für mich ist vollkommen verständlich, dass man eine Verantwortung trägt, wenn man sich ein Haustier nimmt, und diese trage ich auch gerne - samt allen Kosten. Glücklicherweise stellt Finanzielles kein Problem dar. Ich nehme auch in Kauf, dass meine Arbeit sehr darunter leidet, dass ich an die Wohnung gekettet bin, da ich sie nicht mit gutem Gewissen alleine lassen kann und möchte, zumindest nicht länger als für einen schnellen Einkauf etc. NUN ABER MEINE FRAGE AN EUCH, nachdem einige Bekannte von mir ihre Bedenken geäußert haben: Soll ich das wirklich durchziehen, ohne zu wissen, wie leidvoll der Weg bis zur Genesung für sie wird? Leidet sie unter all den OPs, dem Stress, den Schmerzen und der monatelangen Käfighaltung nicht zu viel? Kann man einem kleinen Tier überhaupt so etwas zumuten? Sie versteht es ja nicht. Bei Menschen ist das nun mal anders. Meine Bekannten waren schockiert, als sie davon hörten, dass sie drei Mal in Folge operiert werden solle, wodurch sie monatelang kein richtiges Leben führen kann - zumindest ein sehr, sehr frustrierendes - und danach nicht einmal feststeht, dass es ihr dann gutgehen wird? Was, wenn dann auch die Hüften schlapp machen? Was, wenn eine der Knie-OPs nicht den gewollten Erfolg erzielt, was durchaus möglich wäre? Ein 4tes, 5tes Mal operieren? Die Amre ist dann ja bis zum nächsten Jahr oder länger in eine blöde Box gesperrt und hat Schmerzen und Kummer. Ich möchte wirklich nicht, dass sie mehr leidet als notwendig. Ich hoffe, ihr versteht mich nicht falsch, und könnt nachvollziehen, wie verzweifelt ich gerade bin. Wie in Tierkliniken nun mal so üblich, sagen die natürlich immer "ja,ja operieren", weil es ihnen Geld einbringt. Habe schon viele und traurige solcher Geschichten gehört. Und ich fühle mich dort auch nicht gut aufgehoben, da ich bei Notfällen oft niemanden erreichen kann, nicht zurückgerufen werde, manche Fragen nicht beantwortet bekomme etc. Dachte, ich hole mir vielleicht eine zweite Meinung ein, aber dann müsste ich die Röntgenbilder anfordern und die Klinik wüsste, dass ich woanders hingehen möchte. Habe Angst, dass sie uns dann noch "mieser" behandeln. Außerdem möchte ich ihr den Stress ersparen, sie wieder ins Auto zu packen und eventuell mit einem Sedativum oder so ruhigstellen lassen zu müssen, um sie zu untersuchen und röntgen. Glaube nicht, dass das gesund ist, so oft zu narkotisieren, ruhig zu stellen etc.
Also Leute, würde mich freuen, wenn ihr euren Senf dazu abgebt. Danke fürs Lesen!
 
#2
ihr habt ja schon viel durchgemacht-arme katzendame

Und ich fühle mich dort auch nicht gut aufgehoben, da ich bei Notfällen oft niemanden erreichen kann, nicht zurückgerufen werde, manche Fragen nicht beantwortet bekomme etc. Dachte, ich hole mir vielleicht eine zweite Meinung ein, aber dann müsste ich die Röntgenbilder anfordern und die Klinik wüsste, dass ich woanders hingehen möchte. Habe Angst, dass sie uns dann noch "mieser" behandeln.
wenn du dich dort nicht gut aufgehoben fühlst, dann würd ich mich nach einem anderen doc/anderer klinik umsehen
die befunde/bilder stehen dir zu, ich bekomm bei meinem doc alles,was bei meinen katzen so anfällt
was verstehst du unter noch "mieser" behandeln?

ich würde bei der fellnase mal zylkene geben, es ist sicher alles ein dauerstress für sie, das könnte helfen, dass es ihr besser geht
 

Lina_h

Katzenjunges
#3
ihr habt ja schon viel durchgemacht-arme katzendame


wenn du dich dort nicht gut aufgehoben fühlst, dann würd ich mich nach einem anderen doc/anderer klinik umsehen
die befunde/bilder stehen dir zu, ich bekomm bei meinem doc alles,was bei meinen katzen so anfällt
was verstehst du unter noch "mieser" behandeln?

ich würde bei der fellnase mal zylkene geben, es ist sicher alles ein dauerstress für sie, das könnte helfen, dass es ihr besser geht
Ich habe von denen gar nichts bekommen - kein Blutbild, kein Röntgenbild etc.
Mit "mieser" behandeln meine ich, dass sie sich dann noch weniger kümmern. Die Ärztin scheint mir kompetent zu sein, aber alles drum herum läuft wirklich schlecht. Kommunikation, Ablauf der Untersuchungen, Termine etc. Man wird einfach nicht zurückgerufen, Notfälle werden runtergespielt, Fragen werden durch Stress nicht beantwortet, es wird sich keine Zeit genommen usw. Das gibt einem das Gefühl, irgendwie "allein" dazustehen, überhaupt wenn man sich Sorgen macht. Da die Chirurgin einen guten Job zu machen scheint und die Katze eben schon dort operiert wurde, wollte ich weiterhin in diese Klinik gehen. Aber durch all das was nun dazugekommen ist, bin ich diesbezüglich unschlüssig.
Hab mir gerade was durchgelesen über "Zylkene" - kann es damit ja mal versuchen. Danke für den Tipp!
 
#4
Mah, da habt ihr wirklich schon viel durch gemacht. Tut mir sehr leid.
Zur Info; jede Tierklinik und jeder Tierarzt muß die Befunde auf dein Verlangen raus rücken!

Ich würde zur Tierklinik hin gehen und alle Befunde, wirklich alle!, gegen lassen und mit den Befunden zu einem anderen Tierarzt, bzw. andere Tierklinik gehen und mir auf jeden Fall eine zweite Meinung ein holen, und zwar vor der nächsten OP. Ruhig sehr bestimmt auftreten und erst gehen, wenn du alle Befunde hast.

Zylkene ist schon mal sehr gut. Ich möchte nur darauf hin weisen, das man mindestens die drei bis fünffache Dosis geben kann/soll, damit die eine beruhigende Wirkungen entfalten. Also besorge dir gleich die 250 mg Dosis für mittelgroße Hunde.

Alles Gute!
 
#6
Ich habe von denen gar nichts bekommen - kein Blutbild, kein Röntgenbild etc.
Mit "mieser" behandeln meine ich, dass sie sich dann noch weniger kümmern. Die Ärztin scheint mir kompetent zu sein, aber alles drum herum läuft wirklich schlecht. Kommunikation, Ablauf der Untersuchungen, Termine etc. Man wird einfach nicht zurückgerufen, Notfälle werden runtergespielt, Fragen werden durch Stress nicht beantwortet, es wird sich keine Zeit genommen usw. Das gibt einem das Gefühl, irgendwie "allein" dazustehen, überhaupt wenn man sich Sorgen macht.
wie schon hope auch erwähnt,alle aber auch wirkliche befunde stehen dir zu, kostet halt im besten fall die "druck+bearbeitungsgebühr"- egal
nicht abwimmeln lassen

ev hätte wer ja gute tipps/erfahrungen,wenn du deinen wohnort angeben würdest
"Aus Österreich " ist halt in einem österreichischen forum nicht ganz so aussagekräftig
allerdings ists halt auch so-leider- dass eben grössere kliniken sehr unter personalnot stehen-dadurch stressanfälliger sind
 

Lina_h

Katzenjunges
#7
Mah, da habt ihr wirklich schon viel durch gemacht. Tut mir sehr leid.
Zur Info; jede Tierklinik und jeder Tierarzt muß die Befunde auf dein Verlangen raus rücken!

Ich würde zur Tierklinik hin gehen und alle Befunde, wirklich alle!, gegen lassen und mit den Befunden zu einem anderen Tierarzt, bzw. andere Tierklinik gehen und mir auf jeden Fall eine zweite Meinung ein holen, und zwar vor der nächsten OP. Ruhig sehr bestimmt auftreten und erst gehen, wenn du alle Befunde hast.

Zylkene ist schon mal sehr gut. Ich möchte nur darauf hin weisen, das man mindestens die drei bis fünffache Dosis geben kann/soll, damit die eine beruhigende Wirkungen entfalten. Also besorge dir gleich die 250 mg Dosis für mittelgroße Hunde.

Alles Gute!
Danke!
Ich fahre morgen in die Klinik und hole mir alle Befunde. Habe am Nachmittag einen Termin in einer anderen Klinik, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Denke auch, dass das der beste Weg ist! Die Dame am Telefon war gleich schockiert, als sie hörte, was die Kleine alles für Problemchen hat. Werde dort noch einmal ein Röntgen machen lassen - nur zur Sicherheit von den Knien - und mich erkundigen, wie es weitergehen soll/kann. Vermutlich lasse ich sie dann dort weiterbehandeln, sofern die Ärzte so nett sind wie die Frau am Telefon, die wirklich überaus freundlich war.
Zylkene werde ich auch direkt besorgen. Danke für den Tipp :)
 

Lina_h

Katzenjunges
#8
wie schon hope auch erwähnt,alle aber auch wirkliche befunde stehen dir zu, kostet halt im besten fall die "druck+bearbeitungsgebühr"- egal
nicht abwimmeln lassen

ev hätte wer ja gute tipps/erfahrungen,wenn du deinen wohnort angeben würdest
"Aus Österreich " ist halt in einem österreichischen forum nicht ganz so aussagekräftig
allerdings ists halt auch so-leider- dass eben grössere kliniken sehr unter personalnot stehen-dadurch stressanfälliger sind
Wie schon in der anderen Antwort erwähnt, habe ich mir jetzt für morgen einen Termin in einer anderen Klinik ausgemacht! Die Befunde hole ich davor. Denke, dass das der beste Weg ist. Eventuell lasse ich ihr auch stärkere Schmerzmittel verschreiben, da die Metacam, die sie aktuell bekommt, scheinbar nicht sehr helfen. Sie scheint große Schmerzen zu haben, liegt nur in der Box und ist mit Vorsicht zu genießen :/
Das mit der Personalnot stimmt schon und habe wirklich Verständnis für den Stress, den die Mitarbeiter der Kliniken haben, aber bei einer Situation wie dieser brauche ich wenigstens fünf Minuten mit der Ärztin, um besprechen zu können, wie es weitergeht, welcher der beste Behandlungsweg ist etc. Ich mache mir ja wirklich große Sorgen und kann kaum schlafen, da ich mich etwas hilflos fühle. Leider bekam ich dort immer nur ein paar knappe Antworten á la "Muss man wieder operieren" und wurde weggeschickt, da der nächste Patient gewartet hat. Außerdem finde ich es nicht vertretbar, eine leidende Katze, die nicht gehen kann, eine ganze Woche lang zu Hause auf ihre OP warten zu lassen :(
Ich komme übrigens aus Wien! Hast du eine Klinik oder einen Chirurgen, die/den du empfehlen könntest? Lg
 
#9
sorry-sollte es so geklungen haben ich würde die klinik in schutz nehmen
so war das sicher nicht gemeint
alles gute für morgen-wir drücken die daumen
bin auch aus wien-aber trotz vieler dauerkrankis hab ich noch nie eine klinik,nie einen chirurgen "gebraucht"
muss aber gestehen, dass ich da auch etwas unrund laufen würd
 

Lina_h

Katzenjunges
#10
sorry-sollte es so geklungen haben ich würde die klinik in schutz nehmen
so war das sicher nicht gemeint
alles gute für morgen-wir drücken die daumen
bin auch aus wien-aber trotz vieler dauerkrankis hab ich noch nie eine klinik,nie einen chirurgen "gebraucht"
muss aber gestehen, dass ich da auch etwas unrund laufen würd
Danke! Werde auf jeden Fall berichten, was rausgekommen ist.
Bin gespannt wie die reagieren, wenn ich morgen komme, um die Befunde abzuholen … Können sich wahrscheinlich denken warum, aber das ist eh egal.
So hab ichs eh nicht verstanden, keine Sorge. Bin eigentlich auch eher der Typ "verständnisvoll und ruhig", und hab in den letzten Wochen nie daran gedacht, die Klinik zu wechseln, obwohl die mich so oft nicht zurückgerufen haben, obwohl es sich um einen Notfall handelte usw. Aber jetzt wo ich das letzte Mal so "verscheucht" wurde, ohne dass man mir irgendwas beantwortet hat, und nicht einmal erfahren habe, wie viel mich die Operationen kosten würden etc. hab ich mich auch gefragt - okay was soll der Mist? Dann noch das mit der einwöchigen Wartezeit, obwohl die Katze so leidet … Die hat nicht einmal Schmerzmittel mitgegeben, das musste ich mir dann selbst holen und mich wegen der Dosierung erkundigen. Noch dazu lief ja die erste OP nicht glatt und sie haben trotzdem alles danach voll in Rechnung gestellt (sogar die Untersuchung nach der OP!, obwohl ich die Nachbehandlung schon bezahlt hatte), obwohl ich und die Katze wohl kaum etwas dafür können, dass die Kniescheibe trotz OP wieder rausspringt. Glaube, die sind eher aufs Geld aus, leider.
 
#11
Gut, das du dir Morgen eine zweite Meinung einholst.

Es kann sein, das die vorherige Klinik nicht sofor die Befunde raus rücken wollen, hart bleiben und ja drauf bestehen und nicht nach geben!

Ein Tier Schmerzen leiden zu lassen, geht gar nicht.
Metacam ist wirklich nicht so gut schmerzstillend be isehr starken Schmerzen.
Als mein Kater Timmy Nierenkolliken hatte, habe ich für ihn Onsior Tabletten bekommen und zusätzlich, wenn es ganz schlimm war, auch Busopan, da dies krampflösend ist.

Alles Gute für Morgen.
 

Lina_h

Katzenjunges
#12
Gut, das du dir Morgen eine zweite Meinung einholst.

Es kann sein, das die vorherige Klinik nicht sofor die Befunde raus rücken wollen, hart bleiben und ja drauf bestehen und nicht nach geben!

Ein Tier Schmerzen leiden zu lassen, geht gar nicht.
Metacam ist wirklich nicht so gut schmerzstillend be isehr starken Schmerzen.
Als mein Kater Timmy Nierenkolliken hatte, habe ich für ihn Onsior Tabletten bekommen und zusätzlich, wenn es ganz schlimm war, auch Busopan, da dies krampflösend ist.

Alles Gute für Morgen.
Ist genau so gewesen! Habe angerufen und es per Mail verlangt. Die wollten das nett "umgehen" und haben mir nur das Blutbild von ihr geschickt, obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, ich brauche die Röntgenbilder. Dann musste ich wieder darum bitten und ewig drauf warten, beim zweiten Anruf waren sie auch nicht mehr so freundlich.
Okay, ich frage morgen mal nach, was die Schmerzmittel betrifft. Sie braucht auf jeden Fall stärkere. Hab übrigens auch gelesen, dass Metacam gar nicht so lange verschrieben werden sollte. Nach einer OP sollte man es vier Tage lang verabreichen :O Sie bekommt die jetzt seit 5,5 Wochen. Hake da morgen mal nach. Vielleicht wirken die gar nicht mehr? "Bei mäßigen Schmerzen" steht in der Beschreibung. Also wenn man mit solchen Problemen "mäßige Schmerzen" hat, dann weiß ich nicht, wann man "starke Schmerzen" hat ….
 
#13
sie machen mucken was die befunde rausrücken betrifft?
noch ein grund mehr,zu wechseln
wenn sie sich deppert stellen, bitte darum in der neuen klinik,dass die die befunde anfordern
das können sie noch weniger ablehnen

schmerzen ist natürlich ein no-go
jedes schmerzmittel hat natürlich nebenwirkungen, wissen wir ja von uns selber
trotzdem- geht garnicht-ein lebewesen schmerzen erleiden zu lassen
das metacam ist gut,aber nicht bei allen beschwerden ausreichend
und kann natürlich trotz beipackinfo länger als die angegebenen tage verwendet werden,wenns es erforderlich ist
unsere momo hats über ein jahr bekommen, wegen ihrer arthrose, elmo+fridolinchen monatelang bis wir auf stärkere schmerzmittel umgestiegen sind,bei elmo habe ich es dann bis zum schluss zuhause gespritzt

ich wünsch euch alles gute für heute
hier sind alle daumen+pfoten gedrückt
 
#14
Also, hier das ernüchternde Update von heute:
Erstmal: Die neue Tierklinik ist toll. Die Angestellten inkl. der Ärztin sind total nett, nehmen sich ausreichend Zeit, klären alle offenen Fragen etc. Außerdem sind sie ganz lieb und vorsichtig mit ihr gewesen, was mir wirklich gefallen hat. Habe mich dort wohl und sehr gut aufgehoben gefühlt! Genau das, was mir bei der alten Klinik gefehlt hat.
Erst einmal wurde die kleine Maus untersucht und angeschaut. Auch diese Ärztin hat festgestellt, dass sie starke Schmerzen hat - nicht bloß an den Problemstellen wie Knie und Hüfte etc, sondern auch am Rücken. Eventuell die Bandscheiben. Beide Knie sind wie erwartet kaputt, die Scheiben springen raus, zusätzlich ist das rechte nicht operierte Bein geschwollen und gefüllt. Außerdem hat sie bei beiden Beinen eine Fehlstellung, also sie steht total komisch und dreht das Bein merkwürdig ein, wofür sie keine richtige Ursache finden konnte. Sie meinte eben, das kommt von all den "Baustellen" an ihren Hinterläufen, weil sie Schmerzen hat und keins der Beine belasten kann. Wir haben die Röntgenbilder durchgesehen und die Ärztin war total geschockt - im Allgemeinen. Sie hat gesagt, dass sie selten Katzen sieht, die so "kaputt" sind, und das obwohl sie nur eine Wohnungskatze ist und nicht einmal sehr aktiv ist. Sie hatte ja auch keinen Unfall oder so. Vielleicht eine Erbkrankheit mit dem schlechten Bewegungsapparat. Laut ihr ist das schon eine ziemlich große Sache, all das zu richten, und ihre ehrliche Meinung war, dass es nach den OPs immer noch nicht gerichtet sein wird. Sie meinte im Gegensatz zu der alten Ärztin, dass die rechte Hüfte nun viel schlimmer ist als die linke. Die war ja eigl halbwegs okay, laut der früheren Ärztin. Aber dadurch, dass sie mit dem linken Bein erst solche Probleme hatte, hat sie nur noch das rechte belastet, und jetzt haben wir den Käse. Jetzt sind beide Beine richtig im Ar***.
Ganz rational gesehen hat sie gesagt, dass sie zwar versteht, dass man als Besitzer immer alles nur Mögliche machen will, um das Tier wieder fit zu bekommen, aber man müsste abwägen, ob es das wert ist, da die Katze sehr darunter leiden würde. Sie sagte, in ihrer Klinik gab es noch nie eine Katze, die an BEIDEN Beinen ALLE Probleme hat, die man eigl haben kann. Das ist so ziemlich das Blödeste, das passieren könnte, da sie ja noch so jung und eigl gesund ist. Sie hat auch bemerkt, dass die Maus schon ziemlich fertig ist, wodurch wir besprochen haben, in wie weit sie noch MINDESTENS 3 OPs verkraften könnte … :/
Sie sprach ganz vorsichtig an, ob ich es über mich bringen könnte, ihr Frieden zu schenken … Sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Mein Herz hat in diesem Moment so geblutet, aber ich war ihr so dankbar für ihre Ehrlichkeit. Genau das habe ich gebraucht.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich am Montag nochmal in die Klinik komme und dort eine Orthopädin treffe, die die chirurgischen Eingriffe vornimmt. Die wird im Vorhinein über alles aufgeklärt und bekommt alle Bilder und Befunde. Mit der werden wir nochmal alle Behandlungsmöglichkeiten durchgehen und sie wird uns darüber aufklären, wie hoch die Chancen sind, dass sie nach ein paar Eingriffen schmerzfrei gehen kann. Oder überhaupt wieder richtig gehen kann. Im Endeffekt müsste man laut der heutigen Ärztin auch beide Hüftköpfe entfernen, zusätzlich zu den beiden Knie-OPs. Die OP, die wir schon vornehmen haben lassen, hat leider gar nichts gebracht. Das Kreuzband stabilisiert nichts und die Goldimplantate haben nicht dazu geführt, dass die Schmerzen geringer werden und die Entzündung zurückgeht. Leider ist die Entzündung irgendwie sogar schlimmer geworden.
Jetzt geht es also am Montag um alles. Ich hoffe so sehr, dass die Orthopädin eine Behandlungsmethode findet, die für mich und die Kleine in Frage käme, ohne dass wir beide so sehr darunter leiden. Eventuell könnte man auch gar nichts operieren, sagte sie, wenn man nicht alle vier Eingriffe vornehmen will (was man vermutlich müsste, wenn man sich für diesen Weg entscheidet) und versuchen mit Therapien und Schmerzmittel ein Leben lang zu arbeiten, aber das halte ich für nicht angemessen, weil sie da bestimmt kein schönes Leben hätte.

Also im Endeffekt heißt es: alle Operationen und ein langer Leidensweg, sofern die Möglichkeit besteht, dass sie danach endlich geheilt ist, oder wir müssen sie einschläfern lassen. Hätte mir das jemand vor sechs Wochen gesagt, als alles losging, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Das ist eine Tragödie :( Ich will gar nicht daran denken, dass wir die Regenbogenbrücke wählen … Sonst würde ich wahrscheinlich nur noch weinen. Drückt mir also bitte alle Daumen, dass wir doch noch eine Lösung finden, die uns alle glücklich macht!
 
#15
das freut mich wirklich sehr,dass du mit der anderen klinik mal eine gute,kompetente und auch liebevolle stelle gefunden hast
die ehrlich sind,(sehr wichtig) und sich offenbar zeit für alle fragen und beratungen nehmen, dich, deine sorgen und fragen ernstnehmen


leider klingt der rest nicht wirklich gut-das tut mir so leid für euch
ich finde es aber sehr gut, dass die ärztin auch angesprochen hat, wie es vielleicht ausgehen kann
klar, das will man nie hören, zeigt aber das ernstnehmen der bedürfnisse des patienten, das ersparen von leid,weh und stress
ich wünsche euch natürlich, dass es noch möglichkeiten gibt,der kleinen dauerhaft zu helfen
wenn, wird das sicher ein unendlich langer weg, mit langer käfigruhe und einschränkungen auf viele wochen

ich drück euch für montag fest die daumen
 
#16
das freut mich wirklich sehr,dass du mit der anderen klinik mal eine gute,kompetente und auch liebevolle stelle gefunden hast
die ehrlich sind,(sehr wichtig) und sich offenbar zeit für alle fragen und beratungen nehmen, dich, deine sorgen und fragen ernstnehmen


leider klingt der rest nicht wirklich gut-das tut mir so leid für euch
ich finde es aber sehr gut, dass die ärztin auch angesprochen hat, wie es vielleicht ausgehen kann
klar, das will man nie hören, zeigt aber das ernstnehmen der bedürfnisse des patienten, das ersparen von leid,weh und stress
ich wünsche euch natürlich, dass es noch möglichkeiten gibt,der kleinen dauerhaft zu helfen
wenn, wird das sicher ein unendlich langer weg, mit langer käfigruhe und einschränkungen auf viele wochen

ich drück euch für montag fest die daumen
Danke! Werde dann wieder berichten ...
Noch ne Frage - haben jetzt ein neues Schmerzmittel bekommen. Onsior heißt es. Leider hat sie nicht dazu gesagt, ob ich weiterhin Magenschutz verabreichen soll oder nicht. Hast du mit den Onsior Tabletten vielleicht Erfahrung? Lg
 
#17
hab ich noch nie verwendet, wir sind bei unseren schwerkranken, dann von loxi schnell auf novalgin, tramal und morphiun umgestiegen.
denke. aber, wie bei jedem schmerzmittel wäre magenschutz sinnvoll, grad in längerdauernden stresssituationen.
 
#18
Gut, das du in die andere Tierklinik gewechselt bist.
Auch wenn die Diagnose nicht so besonders ist. Tut mir sehr leid.
Ich finde es gut, am Montag noch mal mit der Orthopädin zu sprechen.
Es wird sicher keine leichte Entscheidung sein, ob so oder so. Aber du kennst deine Katze und wirst wissen, was das Beste für sie ist.

Bzgl. dem Onsior. Mein Timmy bekam es, als er die Nierenkoliken hatte. Und ich geb die auch, wenn er wieder eine Blasenentzündung hat.
Wenn man diese länger als eine Woche gibt, dann ist ein Magenschutz schon zu empfehlen.
Nachdem du eh einen zuhause hast, würde ich ihr den weiter geben, nachdem sie ja schon vorher das Metacam bekommen hat.

Alles Gute für den Montag.
 
#19
Auch bei meinem Kater wurde Onsior verschrieben. Meiner hat es aber nicht sehr gut vertragen, er war "damisch und seltsam", was aber natürlich nicht bei anderen Katzen auch sein muss (wollte nur darauf hinweisen). Zu Magenschutz sage ich auch JA.
 
#20
Auch bei meinem Kater wurde Onsior verschrieben. Meiner hat es aber nicht sehr gut vertragen, er war "damisch und seltsam", was aber natürlich nicht bei anderen Katzen auch sein muss (wollte nur darauf hinweisen). Zu Magenschutz sage ich auch JA.
Danke für den Tipp. Hab der Kleinen nun gestern die erste Tablette gegeben und muss sagen, dass sie auffällig ruhig ist. Sie miaut nicht mehr und schläft länger durch (sonst ist sie alle zwei Stunden mal aufgestanden und drei Schritte gehumpelt). Hab mich vergewissert, ob es ihr gut geht, und es scheint so. Leckerlies wollte sie sofort fressen und aufgestanden ist sie dann auch gleich :D
 
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