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Hallo aus Österreich

Hallo zusammen,

Ich komme aus Vorarlberg und seit ca 2 Monaten bin ich Besitzerin einer stolzen 11 Jahre alten Persermix Dame namens Baghira. Der Name ist Programm, sie ist kohlrabenschwarz. Naja, wird sie wohl mal, wenn das Fell ordentlich nachgewachsen ist.
Ich habe sie aus dem Tierheim geholt, und ich denke, sie hat sich mich ausgesucht. Sie kam zu mir, kuschelte kurz, legte sich dann freiwillig in den Korb und wartete, bis ich sie mit nach Hause nehme.
Sie wurde übelst vernachlässigt, man musste sie auch scheren. Der Tierarzt erlaubte sich wohl einen Scherz und hat sie nur stellenweise kahl geschoren. Sie sah wirklich schlimm aus, aber mei.. ich seh auch manchmal verrupft aus.

Zuhause lief sie mir dann ständig wie ein Hündchen nach, ich konnte keinen Schritt mehr ohne sie machen, sie kuschelte ohne Ende, sie schnurrte und mein Körper erlitt Blessuren, da sie ständig geknetet hat. Nachdem das Rufen sofort geklappt hat, ließ ich sie auch bereits am 2. Tag raus. Konnte es nicht ertragen, dass ich draussen war und sie mich mit ihren gelben Augen klagend durch die Terrassentür angesehen hat.

Seitdem ist sie mehr oder weniger draußen, sie hat einfach nicht das Bedürfnis, raus zu gehen. Sie hatte wohl genug erlebt in ihrem bisherigen Leben. Meine kleine Maus ist auch sonst ein Traum.. Sie kratzt an keinem Möbelstück, ist sauber, kennt den Kratzbaum, bettelt nicht, springt nirgends hoch, klaut kein Essen, hat nur noch wenig Spieltrieb, akzeptierte sofort, dass das Schlafzimmer tabu ist. Sie hat den ganzen Tag Zugang zur Freiheit, aber wenn ich abends nach Hause komme, schaut sie mich verschlafen von der Couch aus an.

Was mich allerdings immer wieder stutzig macht.. sie ist so auf mich fixiert, sie will ständig meinen Körper spüren, sie kuschelt sich derart an mich, dass ich manchmal schon Angst hab, es ist was mit ihr. Wenn ich sie mal von mir runter nehme, kommt lauter Protest, dann schmollt Madame für 1min, nimmt dann neuen Anlauf und probierts eben von der anderen Seite. Das mach sie so lange, bis ich wieder nachgebe und sie sich in mich reinkuscheln kann. Es muss auch immer Hautkontakt sein. Sie hält auch richtig Pfötchen, sie geniesst es unglaublich, wenn ich ihre Pfoten so richtig massiere. Wenn ich aufhör, zieht sich meinen Arm zu sich. So ein Verhalten kenn ich nur von Hunden, bei Katzen weniger.

Ich wollte nur wenig schreiben, aber ich bin wohl auch schon eine Katzenmama, die lächelnd von ihrem Baby erzählt. Hier noch ein paar Bildchen von meiner Maus.

Liebe Grüße
Christine

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Mi Gato

Super-Moderator
Mitarbeiter
Hallo Black Perser,

schön, dass Baghira bei dir ein gutes, neues Zuhause bekommen hat. Und deiner Schilderung nach weiß sie das durchaus zu schätzen,

Dass Baghira so sehr auf dich fixiert ist, könnte vielleicht daran liegen, dass sie sonst keine Gesellschaft hat. Wäre eine Kumpeline für sie denkbar?
 
Hey Mi Gato,

leider nein.. Madame mag keine anderen Katzen.
Meine Nachbarin hat eine ziemlich aggressive Katze und ich hatte wirklich Schiss, was die mit meiner kleinen Maus alles machen könnte. Bisher hat die Nachbarskatze jeden 4beinigen Besucher vertrieben.

Dann kam Baghira.. stolze 3,2kg schwer.. nackt.. stolziert in den Nachbarsgarten, Macht es sich mal beim Futternapf gemütlich, Faucht die doppelt so große Nachbarskatze an.. und seitdem kuscht Nachbars Katze..
es wäre genügend Gesellschaft in der Umgebung, fast jeder hat ein Tier. Aber das interessiert sie nicht.

Ganz am Anfang ist Baghira zu jedem Menschen gerannt, hat sich von allen streicheln lassen. Ich glaube, sie hat die fehlende Aufmerksamkeit der letzten Jahre nachgeholt. Mittlerweile sucht sie sich aus, zu wem sie gehen will.
 

Mi Gato

Super-Moderator
Mitarbeiter
Wenn Baghira bisher nicht mit anderen Katzen zusammengelebt hat, kann es mit ihren 11 Jahren natürlich sein, dass sie sich tatsächlich nicht mehr mit anderen Katzen verträgt. Wobei es natürlich einen Unterschied machen könnte, ob es sich um fremde Katzen handelt, gegen die sie ihr Revier verteidigen muss, oder um die "Mitkatze" aus dem eigenen Haushalt. Aber bei dieser Vorgeschichte ist die Zusammenführung mit einer anderen Katze auf jeden Fall ein Risiko und kann, muss aber nicht gut gehen.
Offenbar ist sie jetzt jedenfalls glücklich darüber, dass jemand da ist, der sich um sie kümmert, sie streichelt, mit ihr spielt.
 
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