Mutter und Katzenkind zusammenhalten, zu empfehlen?

Tiara

Katzenjunges
#1
Hallo!

Eine Bekannte von mir überlegt derzeit sich zwei Katzen zu nehmen und es würde sich so ergeben dass sie die Katzenmama und ein Katzenbaby zu sich nimmt. Als reine Wohnungskatzen.

Ich wollte fragen ob das überhaupt zu empfehlen ist? Das Baby braucht doch einen Spielpartner? oder nicht...?

Eure Meinung dazu würde mich interessieren, danke!
 

Tiara

Katzenjunges
#5
jein... nicht um Wohnungshaltung im allgemeinen. Ich habe auch zwei Katzen in meiner Wohnung und denen geht es prima. Es geht mir darum Mutter und Sohn in einer Wohnung einzusperren.
Wenn beide Freigang hätten wäre das anders, dann könnten sie doch draußen so oder so andere soziale Kontakte schließen, aber so haben sie ja doch nur einander – und dann der Gedanke dass Mutter und Sohn ein Leben lang aneinander gebunden sind ohne andere soziale Kontakte ist doch obszön. Wie kann man das mit einem guten Gewissen beschließen?
 
#6
obszön ist eine harter ausdruck
fakt ist-ein kleini braucht ein anders kleini dazu
fakt ist dass ein baby garnicht rausdürfte-nicht bevor es kastriert ist+dann noch 2monate später(weil trotzdem noch zeugungsfähig)
mama+zwei kleinis das wäre gut, und vor allem mama sofort kastrierenlassen,wnn sie nichtmehr säugen sollte,bevor noch ein hoppala passiert
 

Tiara

Katzenjunges
#7
ja wie gesagt ich verstehe nicht wie man auf die Idee kommt dass man seinen Katzen so ein gutes Leben ermöglicht. Ich glaube sie versteht nicht ganz was es bedeutet zwei Katzen an sich zu binden und sieht das alles eher zu ihrem eigenen Vergnügen – sonst hätte sie sich gleich dazu entschlossen das Beste für alle Katzen zu machen ... und das wäre einfach zwei kleine Katzen zueinander und fertig.

... und als Zusatzoption vielleicht die Mutter dazu.
 
#9
Hallo Tiara!

Ich verstehe deine Aufregung nicht ganz. Klar ist es schön für eine junge Katze einen gleichaltrigen Gefährten zu haben, aber zu zweit ist es immer noch besser als alleine. Viele hier im Forum haben Katzen, mit großen Altersunterschieden. Die meisten verstehen sich trotzdem sehr gut. :)

Ich habe selbst eine Arbeitskollegin, die vor Jahren eine unwissentlich trächtige Katze gerettet hat. Diese hat zwei Kitten bekommen und sie hat alle drei behalten. Die Jungen haben heute noch ein sehr inniges Verhältnis zu ihrer Mutter. Spielen und kuscheln gemeinsam.

Ich bin ganz Marions Meinung, was die Mutter-Katze angeht. Für mich spielt es auch eine Rolle, warum die Tiere abgegeben werden. Sollten die Vorbesitzer drohen, die Mama samt Kitten rauszuwerfen, würde ich auch keine Überlegungen anstellen und beide bei mir aufnehmen. Ob es dann noch ein weiteres Kitten wird, wäre für mich auch eine Geld und Platz frage. :oops:
Oder vielleicht Mama + gleich alten Partner und das Kitten vermitteln.

LG Nina
 
#10
Hallo Miou.Miou!

Ich hatte auch schon das Gefühl, es geht hier mehr um die Kombi von Mutter + Sohn. Hierbei wäre meine einzige Sorge, natürlich die Vermehrung der zwei Katzen. Ich gehe heute aber davon aus, dass jeder verantwortungsvolle Katzenhalter seine Katzen kastrieren lässt! Egal ob Verwandt oder nicht.

Das Thema Gleichaltrige-Spielgefährten wird ja heutzutage sehr heftig diskutiert und einige beharren regelrecht darauf. Allerdings darf man hierbei auch nicht den Rahmen des Möglichen, aus menschlicher Sicht vergessen. Ich bin in einer ähnlichen Situation.

Alles begann als ich meinem ca. 7 Monate alten Kitten, auf anraten mehrer Bekannten und Foris, einen Partner zum Spielen kaufen wollte. Der kleine Kater stellte sich als schwer krank heraus, sodass ich beide separieren musste. Bis heute ist er noch nicht ganz gesund. Ich hätte mich nur entscheiden können, ihn zurückzugeben, was wohl sein tot gewesen wäre. Eine dritte Katze als Spielkamerad wäre aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht in Frage gekommen. :(

Ich meine das absolut nicht böse. Möchte aber mit meiner Geschichte zeigen, dass für mich das Leben meines Katers (oder vielleicht das einer Mutter-Katze) für mich vorgeht. Auch vor einer 100% optimalen Haltung.

Bin gespannt auf euren Standpunkt
Alles liebe Nina
 
#11
Wenn man meint es ist obszön, vermenschlicht man das ganze zu sehr.

Viel wichtiger ist, dass beide charakterlich harmonieren. Junge Kater können ja echte Duracellhäschen sein, was das Spielen betrifft. Und viele Kater raufen auch mal gerne spielerisch. Das muss die Zweitkatze mögen. Oder man muss als Besitzer schauen, dass der Jungspund gut ausgelastet ist.

Wie alt ist die Katzenmama denn? Auch noch jung?

Wichtig ist, beide rechtzeitig kastrieren zu lassen, denn Inzucht kann sich bei den Kitten negativ auswirken.
 
#12
Liebe Nina,

Ich finde es sehr lieb und fürsorglich dass du das Kitten pflegst und behalten hast. Ich wünsche dem Kleinen gute Besserung und hoffe er wird ganz gesund. Ich hoffe, deine Katzen können dann mitsammen spielen. Das Leben gestaltet sich oft anders als wir erwarten, und ich finde es immer schön und auch wichtig, einem Tier die Treue zu halten. Ihre Treue schenken sie uns ohnedies bedingungslos... ich drück fest die Daumen dass alles einen guten Ausgang nimmt bei dir!

Ich finde es absolut plausibel dass man zu einem Kitten ein zweites nehmen soll. Mein Wissenstand war: Wohnungskatze zu zweit, wenn sie raus kann auch Alleinhaltung möglich. Ein guter, liebevoller Platz mit nicht 100% perfekten Bedingungen ist besser als kein Platz oder ein beschissener Platz. Ganz banal gesagt, so sehe ich das.

Wenn es mir möglich wäre, würde und werde ich natürlich immer versuchen, so katzenfreundlich wie möglich zu handeln.
Wenn die Katze lebendig ist, offen, zugewandt, fröhlich, das Fell glänzt, sie frisst und schnurrt, kann der Platz so schlecht nicht sein.

Liebe Grüße!
 
Zuletzt bearbeitet:
#15
miou.miou bei Tieren gibt es dieses Eltern-Kind Verhalten nach der Kittenzeit meiner Meinung nach nicht mehr.

Ich habe zB eine rote Katze vom Bauernhof. Rote Weibchen sind nur möglich, wenn beide Elternteile Rotanteile haben. Weil diese Katze recht anfällig für Infekte ist, wurde schon mal ein Verdacht auf Inzucht geäußert. Und mit Inzucht, lässt sich die Häufigkeit von roten Weibchen dort erklären.
 
#16
Hallo Miou!

Danke für deine sehr lieben Worte, bezüglich meines Katers! :)

Ich Stimme dir voll und ganz zu, was das Zuhause einer Katze angeht und tue auch weiterhin mein Bestes, meinen Katzen ein schönes Leben zu schenken!

Hallo Marion!

Das Fragesteller hier gerne wieder ,,verschwinden" ist ja längst nichts neues mehr. Trotzdem finde ich es immer schön, wenn zumindest die Frage (Mutter und Kind zusammen halten?) weiter diskutiert bzw. beantwortet wird. Vielleicht helfen unsere Threads ja dann in Zukunft jemand anderem mit der gleichen Frage! Wird zumindest in einigen anderen Foren so gehandhabt. Wobei jedes Forum so seine eigenen Regeln zu haben scheint! ;)

Das die Kastration gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte eigentlich jedem hier klar sein. Wird ja auch oft genug betont. Trotzdem finde ich es wichtig, denn Sinn dahinter zu begründen. Zumal ein Paragraf weniger Leute beeindruckt, als eine verständliche Erklärung warum ihr Verhalten falsch ist.

LG Nina
 
#17
Das die Kastration gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte eigentlich jedem hier klar sein. Wird ja auch oft genug betont. Trotzdem finde ich es wichtig, denn Sinn dahinter zu begründen.
der sinn der kastration ist doch,so eigentlich,völlig klar und nicht misszuverstehen
leider halten sich so viele nicht dran, und verursachen tierleid
tierheime-pflegestellen sind voller hoppalas, und die tötung von kitten eine "alltägliche" geschichte ob eben direkt oder durch aussetzen der kleinen

hab lange genug im tierschutz gearbeitet, und bin einfach nur erschüttert ob der situation
ja das neue TSG wäre eine gute sache,aber leider gibts genug schlupflöcher,und angezeigt wird auch nicht,vielen amtstierärzten ist das leider auch sowas von egal
 

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Tiara

Katzenjunges
#18
Hallo,

mich haben eben unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema interessiert. In einem anderen Forum habe ich da ganz andere Antworten erhalten die das sehr wohl problematisch gesehen haben – in Bezug vor allem dass die Chancen sehr hoch stehen dass die Mutter das Junge verscheuchen wird...weil Männchen. Gut. Nun hat sie die Katzen und man wird es dann sehen wie es sich entwickelt.

Ich denke nicht dass es zu vermenschlicht ist die Konstellation als obszön zu bezeichnen – ich frage mich wie man in Bezug auf reine Wohnungshaltung die zwei Katzen ansieht und mit gutem Gewissen behaupten kann Mutter und Kinder (lediglich die zwei) auf ewig miteinander einzusperren. Jemand hat hier etwas von einer Mutter erwähnt die mit mehreren Jungen zusammen geblieben ist? Das fände ich auch weniger problematisch.
Ich habe zwei Katzen und weiß man merkt es mit der Zeit was es bedeutet Katzen auf ewig aneinander zu binden. Das man als Besitzer immer wieder dazu angeregt wird ihnen das Bestmögliche zu geben. Auch die Katzen haben nur das eine Leben (oder vielleicht doch 9? ^^) und als Besitzer ist man in der Verantwortung dafür zu Sorgen dass es ein Schönes wird.

Ich glaube nicht dass die Bekannte wirklich aus tiefstem Herzen mit der Entscheidung zufrieden war. Ich verstehe natürlich das sie einer vielleicht schwer zu vermittelnden Katzenmama helfen wollte – aber dann hätte sie zumindest zwei Junge nehmen sollen. Punkt. Ich glaube das steht wohl außer Frage dass DAS die bessere Entscheidung wäre.

So ist es nicht hop – nicht drop. Wenn man sich schon zu so einer Konstellation entscheidet dann denke ich sollte man die vollen Konsequenzen tragen und eben dann noch ein Junges dazu nehmen.

Das ist genauso wie wenn man sagt man möchte eine Katze haben. Ja gut – hat die Katze keinen Auslauf gehört einfach eine zweite dazu – fertig! Ich sehe das genauso bei dieser Aufstellung.... Katzenmama und Junges? o.k... aber dann nimm noch einen Spielpartner.

Das ist meine Meinung. Und ich sehe bisher auch nicht wirklich ein ausschlaggebendes Kommentar das behaupten könnte Katzenmama und ein Junges auf ewig eingesperrt ist großartig?
 
#19
Hallo Tiara!

Ich habe selbst keine Erfahrung mit einer Mutter + Kind Konstellation, kann mir aber vorstellten, dass die Mutter negativ auf einen potenten, jungen Kater reagieren könnte. Daher würde ich deiner Freundin sehr zu einer Frühkastration rathen. :oops:

Bei der Haltung wäre sicher auch das Alter der Mama interessant. Sollte es sich bei dieser selbst, um eine junge Katze handel, sehe ich eine größere Erfolgschance.

Wenn man sich schon zu so einer Konstellation entscheidet dann denke ich sollte man die vollen Konsequenzen tragen und eben dann noch ein Junges dazu nehmen.
Dass würde ich so nicht 100% unterschreiben, da ich die Situation deiner Freundin nicht kenne!
Um sich um 3 Katzen zu kümmern braucht man auch ausreichend Zeit, Platz und finanzielle Möglichkeiten. Dazu kommt, dass wir nicht wissen wie viel Erfahrung im Umgang mit Katzen deine Freundin hat und ob sie für 3 Katzen bereit ist.

Schließlich steht und fällt gute Pflege und ein glückliches Katzenleben, mit dem Besitzer. Die Konsequenzen tragen leider meistens die Tiere. :confused:

So ist es nicht hop – nicht drop
In vielen Tierforen wird unermüdlich versucht das Leben unserer Lieblinge noch besser zu machen. Auch wenn ich hoffe, dass es einmal so ist, unserer Haltung ist noch längst nicht Standart. Vieles ist nicht perfekt. Trotzdem neigen wir Foris dazu, den 0815 - Tierhalter voreilige zu verurteilen. Wenn ich aber an die vielen Katzen im Tierheim oder am Bauerhof denke, freue ich mich für jede Katze, die ein liebendes Zuhause gefunden hat. Auch wenn es nicht PERFEKT ist. ;)

merkt es mit der Zeit was es bedeutet Katzen auf ewig aneinander zu binden
Ich denke nicht, dass sich unsere Tiere aneinander gebunden fühlen. Zumindest nicht solange sie sich aus dem weg gehen KÖNNEN. Klar wird es trotzdem immer wieder zu Konflikten kommen. Für mich gehören diese zum Leben dazu.

Wenn es um Katzen untereinander geht, gibt es alles von engen Freundschaften bis hin zu Tieren die sich ein Leben lang ignorieren. Diese Entscheidung kann ich meinen Tieren nicht abnehmen. Ich finde was zählt ist, dass es eine zweite Katze gibt, wenn sozialer Kontakt gesucht wird.

Mutter und Kinder (lediglich die zwei) auf ewig miteinander einzusperren.
Zum Thema einsperren kann ich nur sagen, dass jeder Katzenhalter hier seine eigene Meinung hat. Dieser Konflik ist vermutlich so alt wie die Katzenhaltung selbst. Bewiesen ist aber, dass Wohnungskatzen artgerecht gehalten werden können und sich wohl fühlen.

Ich habe mich z.B. bewusst GEGEN Freigang entschieden, obwohl ich die Möglichkeit dazu hätte. :)

Liebe Grüße Nina
 

Tiara

Katzenjunges
#20
Bei der Haltung wäre sicher auch das Alter der Mama interessant. Sollte es sich bei dieser selbst, um eine junge Katze handel, sehe ich eine größere Erfolgschance.
Es ist auf jeden Fall eine "jüngere" Katze... ich hab sie nur auf Fotos gesehen, aber ich schätze zwischen 1–3 Jahren.


Dass würde ich so nicht 100% unterschreiben, da ich die Situation deiner Freundin nicht kenne!
Um sich um 3 Katzen zu kümmern braucht man auch ausreichend Zeit, Platz und finanzielle Möglichkeiten. Dazu kommt, dass wir nicht wissen wie viel Erfahrung im Umgang mit Katzen deine Freundin hat und ob sie für 3 Katzen bereit ist.

Schließlich steht und fällt gute Pflege und ein glückliches Katzenleben, mit dem Besitzer. Die Konsequenzen tragen leider meistens die Tiere. :confused:
Ja das ist mir sehr wohl klar dass man auf finanziellen Gründen nicht einfach 3 Katzen mit nach Hause nimmt. Aber wie gesagt – dann einfach zwei Jungtiere zusammen.



von perfekt war auch nicht die Rede :) Das ist mir klar dass das fast unmöglich ist. Ich glaube trotzdem nicht dass es eine glückliche Konstellation ist.



Wenn es um Katzen untereinander geht, gibt es alles von engen Freundschaften bis hin zu Tieren die sich ein Leben lang ignorieren. Diese Entscheidung kann ich meinen Tieren nicht abnehmen. Ich finde was zählt ist, dass es eine zweite Katze gibt, wenn sozialer Kontakt gesucht wird.
Es geht mir darum dass die Katzen trotzdem in ihren sozialen Kontaktmöglichkeiten beschnitten werden. Ich habe selbst zwei Geschwisterlichen zu Hause und auch das hat Vor- und Nachteile. Ich merke dass die zwei sehr wohl wissen dass sie Geschwister sind. Klar wissen die das! Und sogar ich hab manchmal ein schlechtes Gewissen weil ich mir manchmal denke es wäre nett wenn sie noch eine "Fremde" als Kontakt hätten.

Geschweige denn bei Mutter und Kind... hier werden sich ganz sicher die Geister scheiden – aber ich bin der Meinung die Tiere wissen das.



Ich habe mich z.B. bewusst GEGEN Freigang entschieden, obwohl ich die Möglichkeit dazu hätte. :)
da würde mich einmal interessieren wieso? Bezüglich der Gefahren die draußen lauern?
 
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