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neue Idee mit Schwachstellen

mayday

Hauskatze
http://wien.orf.at/news/stories/2786616/

Habe nicht gesehen, ob dieses Halsband eine Sollbruchstelle oder einen leicht öffnenden Verschluss hat. Wenn es das nicht hat, würde ich es meiner Katze nicht umhängen.
Das was sich jedoch leider zeigt ist, dass das Chippen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat (zumindestens bei Katzen), was ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann.

Was ich jedenfalls nicht wusste, ist dass es die Tierseite vom Veterinäramt (MA 60) nicht mehr gibt.
 

Rusty

Hauskatze
Also das kann nur ein Aprilscherz sein. Schnapsidee sowas!

Dass mehr Hunde als Katzen den Besitzern zugeordnet werden können, hat den einfachen Grund, weil bei Hunden eine Chippflicht besteht und bei Katzen nicht.

Wieso denkst du, dass Chippen bei Katzen nicht erfolgreich ist? :gruebel:
 

Humpel

Hauskatze
Das ist das deppatste was ich je gehört hab, und dann hast Reihenweise Katzen die sich mit sch... Halsbänder an Kastelgriffen erhängen.
Die Sollen einfach das Chippen bei Katzen genauso verpflichtend machen wie bei Hunden, und am besten den TA einspannen, wenn der kontrolliert ob die Chips auch Registriert sind, würde sich die Quote ganz schnell ändern.
 

mayday

Hauskatze
@ Rusty: Also ich hab die Information, dass es auch bei Katzen mittlerweile eine Chip-Pflicht gibt. Und das schon seit einigen Jahren - lt. Auskunft vom Land NÖ.
Ich höre beim Tierarzt immer wieder von Leuten die sagen, dass ihnen eine Katze zugelaufen ist. Routinemäßig wird allerdings nicht überprüft, ob das Tier auch zu diesem Besitzer gehört. Das passiert nur auf explizite Aufforderung. In meinen Augen ist es auch ein Missstand, dass es immer wieder gechippte Katzen gibt, die nie registriert wurden. So führt sich das ganze System ad absurdum.
Ich würde grundsätzlich schon einen Sinn darin erkennen, auf einen Blick zuordnen zu können ob eine Katze ein zu Hause hat oder nicht. Bei den gekappten Ohren von Streunern ist es ja auch nicht grad leicht: bei unserem Vincent sehe ich selbst aus geringer Entfernung nicht, dass sein Ohrspitzerl fehlt.
Mir scheint, dass es einfach noch kein ausgereiftes System gibt. Das Chip-Lesegerät funktioniert ja auch nur auf sehr geringe Distanz (Amtstierärzte haben eines, das ganze 4m weit geht). Ich wollte mir seinerzeit so ein Lesegerät vom TA ausborgen und die umliegenden Stadeln nach unseren Katzen zu durchsuchen. Wie gesagt - Fehlanzeige.
 

Rusty

Hauskatze
mayday, nein, bei Katzen gibt es keine Chippflicht. Aber vielleicht ist das landesabhängig. Halsbänder finde ich überaus gefährlich, welche mit Sollbruchstelle sind von vorneherein sinnlos, weil sie bei nächstbester Gelegenheit aufgehen. Ich könnte mir noch eine Rückenmarkierung bei Streunerkatzen und freilaufenden Katzen vorstellen, ähnlich wie bei Schafen, welche aber auch ständig erneuert werden müsste - aber Halsbänder wären wirklich grober Unfug.
 

Humpel

Hauskatze
Die Kennzeichnungspflicht besteht für Katzen nur für Auslandsreisen! Es würde mal eine Pflicht für Freigängerkatzen diskutiert, aber bislang nicht gesetzlich umgesetzt. Für Katzen besteht in Österreich laut Bundesgesetz keine Kennzeichnungspflicht welcher Art auch immer.

laut HELP.gv:
Für die eindeutige Kennzeichnung der Tiere ist bei der Mitnahme von Hunden, Katzen und Frettchen ins Ausland eine Kennzeichnung mittels Tätowierung oder Mikrochip vorgeschrieben. Der Chipnummerncode bzw. die deutlich identifizierbare Tätowierung müssen im Heimtierausweis eingetragen sein.Bis 2. Juli 2011 war die Ausreise mit Tieren mit tätowierter Kennzeichnung möglich. Seit 3. Juli 2011 dürfen Katzen und Frettchen nur mehr mittels Chip gekennzeichnet werden, vor dem 3. Juli 2011 erfolgte Tätowierungen behalten ihre Gültigkeit.


 

Thaicats

Hauskatze
Grundsätzlich finde ich die Idee einer Farbkategorisierung Freigänger/Abgänig genial einfach.

Wenn die entsprechenden Stellen konsequent ihre Lesegeräte verwenden würden (Polizei, Werkhof, TÄ) wäre das schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Als die Nachbarin eine Streunerin sonntags einfing, rief sie den nächsten Polizeiposten an, ob sie vorbeikommen dürfe um den Chip abzulesen lassen.
Nein, lautete die Antwort, das sei zu umständlich. Es käme eine Streife vorbei.
Die kam. Las den Chip ab. Verglich es mit dem zentralen Register und brachte die Katze zu ihren Besitzern. :welldone:

Die Nachbarin erfuhr auch, dass wenn es über die Polizei veranlasst wird, Fundtiere in Tierheimen aufgenommen werden müssen. Gerade in Fällen, wo Finder laut Mietvertrag keine Tiere halten dürfen, eine sehr praktische Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:

lilipeace

Hauskatze
Ich finde die Idee, das man Katzen auf ersten Blick als Haus- / Freigängerkatze identifizieren kann gut. Aber die Umsetzung nicht so super, ich will meiner Hauskatze kein (gefährliches) Halsband umhängen. Aber es ist sicher oft ein Problem, das entlaufene Katzen nicht als solche zu erkennen sind. Wenn ich hier in der Nachbarschaft (Wien, Außenbezirk) eine Katze rumlaufen sehe, dann denke ich mir nichts dabei. Also wenn meine Katzen abhauen würden, würde es wahrscheinlich niemanden stören, dass da eine Katze rumläuft und niemand würde sie fangen und ins Tierheim bringen. Das ist schon ein Problem. Wenn ein Hund frei herumläuft, wird der sofort eingefangen ... (denk ich mal, oder zu mindest der Tierschutz angerufen, dass hier ein Hund frei herumläuft).
 

mitschke

Katzenjunges
Ich seh das auch so, dass man viel daran setzen muss, die Chiprate zu erhöhen und die Verwendung der Lesegeräte zu forcieren. Bei der Suche nach meinem Kater hat mir das lokale Tierheim gesagt, sie würden Fundkatzen nicht(!!!) scannen. Die Tierkörperverwertung sagte mir, sie bekommen von der Straßenmeisterei in einer Tonne geliefert und es würde nicht mal jemand dort reinsehen, was da überhaupt drin wäre. Beides finde ich eigentlich skandalös, insbesondere wenn ich dran denke, was man in der Tonne noch so alles verschwinden lassen könnte. Abgesehen davon ist es echtes Leid, das Menschen fühlen, wenn ihr Tier verschwindet. Wenn dadurch die Quote der Rückführungen oder zumindest der geklärten Schicksale nur ein bisschen besser würde, wäre schon was erreicht.
 

Atos

Hauskatze
Das mit den Halsbändern ist die dümmste Idee aller Zeiten außer die betreffenden Personen wollen, dass sich die Katzenzahl vermindert weil sie sich alle erhängen!
Meine würden schon beim ersten Versuch aus dem Garten rauszukommen hinüber sein!
Das mit dem Chippen fänd ich auch das es verpflichtend gemacht gehört aber auch die Tierärzte müssen da viel mehr darauf achten!
Meine TA wollte zu Beginn ja gar nicht glauben das mein Großer gechippt ist weil sie 5 Minuten gebraucht hat den verdammten Chip zu finden. Da müsste auch in der Technik ganz viel passieren das man da nicht 100x die Katze mit dem Gerät abfahren muss ob das wirklich was drinnen steckt
 

mitschke

Katzenjunges
Technisches Problem gibt es da keines, zumindest nicht Grundsätzlich. Wenn es möglich ist, eine Katzenklappe zuverlässig mit dem Chip zu öffnen, und erfahrungsgemäß ist es das, dann kann es sonst auch kein Problem sein.
 

Atos

Hauskatze
Technisches Problem gibt es da keines, zumindest nicht Grundsätzlich. Wenn es möglich ist, eine Katzenklappe zuverlässig mit dem Chip zu öffnen, und erfahrungsgemäß ist es das, dann kann es sonst auch kein Problem sein.

Auf das bin ich im nachhinein auch gekommen :D
Da muss meine Tierärztin vielleicht ein richtig altes Lesegerät haben. Weil bei DaVinci hats echt 5 Minuten gedauert bis sie den Chip gefunden hat, obwohl sie direkt übers Fell gefahren ist. Und durch die Klappe kommt er ganz normal
 
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