Problemfall Wohnungstüre

#1
Hallo
Meine/ unsere Katzen (6monate) begrüßen uns oft bereits an der Wohnungseingangstür bzw begleiten uns wenn wir verlassen bis zur Türe, und leider wollen sie dann auch immer hinaus auf den Gang. Letzte Woche sind sie an unseren Füßen vorbei raus gekommen und der Darwin (siehe Vorstellungsbereich) hat es vom 3. Stock bis ins EG geschafft bevor wir ihn einfangen konnten.

das ist mitten in Wien nicht gerade prickelnd und ich möchte mir gar nicht vorstellen was gewesen wäre wenn das Haustor offen gewesen wäre.

daher kurz und knapp: wie können wir die Katzen daran gewöhnen das ein Alleingang am Gang tabu ist und sie innerhalb der Wohnung bleiben und nicht dauern raus drängen?

lg
 
#2
Die Katzen mit schsch-Geräuschen von der Tür vertreiben und erst dann die Tür öffnen und vorsichtig rausgehen, dabei immer drauf gefasst sein, dass Katz angerannt kommt. Aber mit zischendem "huschhusch" oder ähnlichem kannst du sie leicht fernhalten. Beim Reingehen zuerst Tür einen kleinen Spalt aufmachen, wenn Katz dahinter lauert, zuerst Knie vorschieben und wieder huschhusch machen. Katz weicht zurück - umsichtig und zügig Tür weiter aufmachen und reingehen. Wenn du das jedesmal machst, sodass die Katze weiß, dass sie sich von der offenen Tür fernhalten soll, dann wird das bald klappen. Du darfst aber niemals die Katze absichtlich ins Stiegenhaus lassen, auch nicht unter Aufsicht. Man muss dabei sehr konsequent bleiben.
 
#3
Sehe gerade: ich hab vergessen zu schreiben dass ich vor der Türe (Altbau- doppelflügelig) noch ein Sicherheitsgitter hab (das hab ich auch hüfthoch mit katzennetz bezogen, damit sie nicht bis ist das offen hab schon da durchhuschen können.
Nur meistens verkriechen sie sich bis ich das offen hab hinter der 2. türhälfte von der Wohnungstür. Also zwischen Türe und Gitter.
Soll ich das eck einstweilen mit einem Karton oder ähnlichem verstellen, damit sie da nicht hin können?
das mit "wegstampern" machen wir schon also dabei einfach konsequent bleiben?
 
#5
Definitif, und richtig schiach pfauchen dabei, und wenn das nicht hilft, Schlüssel neben die Katz fallen lassen, damit sie sich schreckt. Und wenn das auch ned hilft, Wasserspritzerl.
 
#6
Oje wenn ich meinen Schlüsselbund fallen lasse und dabei die Katze Treff wars das mim katzi.. (Hab Ca 20-30 Schlüssel auf meinem Bund und daher ist der etwas massiger ^^)


gestern im training ing waren sie schon recht brav, nur heute früh (Post um 7:30!) war der Postler mit Karton zu interresant, da half nur noch wegsperren.
 
#7
Vielleicht genügt schon, wenn du mit dem Schlüsselbund ordentlich schepperst. Und wie Humpel schon geschrieben hat, Blumenspritzerl wenn alles nichts nützt. Die Katzen sollen deutlich merken, dass sie nicht an die Tür dürfen, wenn geöffnet wird.
 
#9
Ich hatte das Problem auch immer mit Scar und grad wenn ich mit Kind und 5 Taschen bepackt bin ists leider nix mit schnell raushuschen.
Ich hab ihm jetzt angewöhnt, dass er Leckerlis bekommt wenn wir die Wohnung verlassen. Die bekommt er aber immer nur am Kasterl von der Garderobe. (Das ist ca 2m neben der Tür)
Er springt also rauf und wartet dort und während wir dann rausgehen knabbert er an seiner Belohnung. Das funktioniert echt gut.
einziger Nachteil: sobald ich in Richtung Tür gehe wetzt er mir in Hoffnung auf Leckerlis nach :lol:
 
#11
Ich hab mich bei meiner Bande damals zu einer anderen Variante entschlossen ;)
Wohne allerdings in einem ruhigen kleineren Haus mit nur 16en Parteien und geschlossener Eingangstür mit Gegensprechanlage....
Nachdem ja immer alles was verboten ist - noch viel interessanter ist als erlaubtes - durften meine Miezen mehrmals abends wenn es ruhig war - das Stiegenhaus inspizieren - die Tigerbande hat schnell festgestellt, dass es da draußen nicht wirklich spannendes gibt - Steinstufen, Fußmatten - Ende - sie fanden das Rauslaufen sehr bald nicht mehr spannend...
Ganz, ganz selten zischt mir heute noch Mary Lou oder eine der Tigerschwestern raus - beschnuppert die Fußmatte der Nachbarn, guckt beim Glasfenster in die Aufzugkabine und kommt gleich freiwillig wieder rein - im Normalfall versucht mir keiner mehr rauszulaufen - ist sehr angenehm so :)
 
#12
Fein hast Susanna! Hätte auch gerne, dass die Haustür dauerhaft geschlossen bleibt. Muss auch immer aufpassen, dass keiner der Katzen zwischen den Beinen durchhuschen.
Mittlerweile geht es, sie gucken halt neugierig vor der Tür raus. :D

Aber trotzdem wäre es toll, wenn die Haustür absperrbar ist. Naja geht leider nicht, da wir in einer Feuerwehrgebäude wohnen... unten is die Feuerwehr (Büro) und oben wir und der Nachbar (ja 2-Parteien-Whng).
 
#13
Bei mir ist im erdgeschoss ein Zahnarzt, also ein dauerndes auf und zu bei der Haustür.

und die Türe zu den mistkübeln im Innenhof ist zu 90% offen... Da müsste dann jedesmal jemand unten stehen um die katzerln abfangen zu können wenn sie so neugierig sind und das ganze stiegenhaus erkunden..
 
#14
Auch eine versperrbare Haustür bietet keine Garantie gegen Entlaufen. Gehen doch auch durch diese manchmal Leute hin und her, oder es lässt sie mal wer offen stehen. Würde trotzdem meine Katzen nicht ins Stiegenhaus lassen.
 
#15
Auch wenn es in Einzelfällen gut gehen kann, muß ich Rusty absolut Recht geben: Bitte lasst eure Katzen nicht ins Stiegenhaus, so schnell kann man gar ned schauen, ist was passiert!
Die Wirksamste Methode gegen entlaufene Katzen ist immer noch: die haben nix bei der Wohnungstür zu suchen!
 
#16
Mir ist das in der alten Wohnung genau einmal passiert, dass mir der Emil ins Stiegenhaus entwischt ist. Einfangen konnte ich ihn erst ein Stockwerk tiefer bei der Tür zum Hof. Da stand ich wirklich kurz vorm Herzkaschperl & Nervenzusammenbruch in einem - die Tür zum Haus war oft offen und davor eine stark befahrene Straße :rauf:

Daher mache ich es beim Heimkommen immer so, dass ich während des Türaufsperrens konsequent meine Tasche in Bodenhöhe vor mir halte, quasi als Schutzschild und ihn mit energischem "Emil - nein". "Emil - weg da", "Scchhhhhhhhhhhh" von der Tür wegtreibe. Meine Katzensitterin macht es genauso, trotzdem versucht er es immer wieder und ist leider kaum belehrbar (obwohl es hin und wieder doch klappt, also theoretisch weiß er worum es geht). Bei den anderen beiden hatte ich damit Erfolg.

Wenn jemand auf Besuch/die Post kommt, sperren wir die Katzen, bevor die Haustüre aufgeht IMMER in ein Nebenzimmer, weil man einfach nicht wissen kann, ob im Begrüßungstaumel/bei Paketübergabe nicht eine Katze übersehen wird, die bei einer vielleicht länger offenen Tür das Weite sucht.

Wenn wir das Haus verlassen, interessiert das spannenderweise niemanden. Aber früher haben wir immer eine Handvoll Trockenfutter in das am weitesten entfernte Zimmer verstreut und dann eilig das Weite gesucht. Nicht sehr würdevoll, aber der Erfolg hat uns recht gegeben.
 
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